Die Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte, insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus und den Jahren danach, ist für viele Institutionen ein Unterfangen, welches Mut und Entschlossenheit fordert. Nietzsches Satz „Wie man wird, was man ist“ inspirierte die Bayerische Staatsoper in der Jubiläumsspielzeit 2013/2014, sich mit ihrer Geschichte zwischen 1933 und 1963 auseinanderzusetzen und ein Forschungsprojekt ins Leben zu rufen. Die Ergebnisse aus diesen vier Jahren Forschungsarbeit wurden nun in Buchform präsentiert. Dieses umfangreiche Werk, geschrieben von Prof. Dr. Jürgen Schläder, Dr. Rasmus Cromme, Dominik Frank und Katrin Frühinsfeld ist im Henschel Verlag erschienen und ab sofort im Opernshop erhältlich.
Ergänzend zu dieser Publikation wurde aber auch ein weiteres – von den Freunden des Nationaltheater finanziertes - Gemälde in der Porträtgalerie präsentiert: Georg Hartmann, Staatsintendant am Nationaltheater von 1945 bis 1952 und Vorgänger des bekannten, aber politisch nicht unbelasteten, Rudolf Hartmann.
Mit einem neuen Audioguide kann man ab sofort Informationen zu diesem Bild, aber auch zu vielen anderen im Nationaltheater dargestellten Persönlichkeiten sammeln und so näheres über die Geschichte des Theaters erfahren.
