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Zum alljährlichen Passionskonzert für die Freunde des Nationaltheaters hatte das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und die Hermann-Levi-Akademie des Bayerischen Staatsorchesters unter der musikalischen Leitung von Byungdon Choe ausschließlich Werke des Komponisten Carl Heinrich Graun (1704–1759) gespielt. Die Stücke entstammten dem Passionsoratorium Der Tod Jesu außerdem erklang seine Triosonate b-Moll C: XV: 92. 

Zwischen den musikalischen Blöcken sprach der Lyriker Albert Ostermaier. Er hatte extra für diesen Abend den aufwühlenden Text VOM SCHLIESSEN UND ÖFFNEN DER AUGEN verfasst. So wurden wir alle in der Allerheiligenhofkirche Zuhörer einer Urlesung im Stile einer Predigt. Persönlich und sehr dringlich appellierte der Autor an unsere moralische Einstellung. 

Er beendete die Ansprache mit den Worten:


offensichtlich ist wenn
wir auf das kruzifix
schauen warum sind wir
blind warum ist unser
herz so blind geworden
wie unsere augen schliessen
wir sie und dann öffnen
sie wieder was sehen wir
ist das denn auszuhalten
was wir sehen ja es ist
nicht auszuhalten
hätten wir der liebe nicht
der satz an den ich glauben
kann an diesem tag ist
nur wer liebt stirbt nicht
nur die liebe lebt weiter
lassen wir sie nicht alleine

Im selten zugänglichen, aber für die Freunde ausnahmsweise geöffneten Prinzregentensalon im Vorderhaus des Prinzregententheaters, fand die…

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Im selten zugänglichen, aber für die Freunde ausnahmsweise geöffneten Prinzregentensalon im Vorderhaus des Prinzregententheaters, fand die Einführungsveranstaltung für den Opernabend Auf und Ab der Theaterakademie August Everding statt. Bei Häppchen und Getränken lauschten wir der spannenden Einführung von Lars Gebhart, Künstlerischer Direktor und Koordinator des Lehrbetriebs an der Theaterakademie. So konnten wir in jeder Hinsicht gestärkt und vorbereitet dem spannenden Musiktheaterabend nach Nino Rota und Darius Milhaud folgen. Zwei Einakter in denen Missverständnisse, Verwechslungen und verpasste Chancen sich abwechseln. Während in Nino Rotas I due timidi das Geschehen komödiantische Züge annimmt, führt es in Darius Milhauds Le Pauvre Matelot unweigerlich in die Tragödie. Ein ewiges „Auf und Ab“.

„WYLD“ fühlte sich an wie ein intensiver Tieftauchgang in die Welt der Gefühle.

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„WYLD“ fühlte sich an wie ein intensiver Tieftauchgang in die Welt der Gefühle. Als Zuschauer erlebte man eine Mischung aus Musik, Gesang und Bewegung, die das ausdrückte, wofür – besonders Heranwachsenden – oft die Worte fehlen. Besonders spannend war der Gebrauch von Sprache in ihrer Vielfalt: Deutsch, Englisch, Italienisch und sogar eine eigene Fantasiesprache waren zu hören.
Man merkte dem Stück an, dass es unmittelbar aus der Lebenswelt der Jugendlichen entstanden ist. Workshops mit Münchner Kindern und Jugendlichen lieferten die Ideen, die der ganzen Aufführung eine authentische und echte Farbe gaben. Manche Momente wirkten chaotisch und überdreht und doch genau passend zu den extremen Herausforderungen des Erwachsenwerdens.

Mit einer fulminanten Aufführung von Salome von Richard Strauss wurde das diesjährige Wiedersehenstreffen der ehemaligen Ensemblemitglieder und…

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Mit einer fulminanten Aufführung von Salome von Richard Strauss wurde das diesjährige Wiedersehenstreffen der ehemaligen Ensemblemitglieder und verdienten Persönlichkeiten der Bayerischen Staatsoper eröffnet. 

Besonders Asmik Grigorian begeisterte in der Titelpartie mit einer überragenden Darbietung in der Inszenierung von Krzysztof Warlikowski und unter dem Dirigat von Thomas Guggeis.
Zur großen Freude der ehemaligen Ensemblemitglieder ließ sie es sich nicht nehmen, im Anschluss an die Vorstellung auch beim gemeinsamen Künstlerempfang persönlich zu erscheinen. Anwesend waren neben vielen anderen Künstlerinnen und Künstlern auch ehemalige verdiente Sängerinnen und Sänger wie KS Jane Henschel, KS Franz-Josef Kapellmann, KS Ulrich Reß, Christopher Robson und KS Ingeborg Hallstein mit der wir vor der Vorstellung gemeinsam ihr Porträt in der Galerie im Vorderhaus des Nationaltheaters feierlich enthüllt hatten.

Es war uns eine besondere Ehre, Frau KS Ingeborg Hallstein persönlich anlässlich der Enthüllung ihres „Porträts“ begrüßen zu dürfen. Gemeinsam mit der…

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Es war uns eine besondere Ehre, Frau KS Ingeborg Hallstein persönlich anlässlich der Enthüllung ihres „Porträts“ begrüßen zu dürfen. Gemeinsam mit der österreichischen Malerin Blanca Amorós stellte die Kammersängerin den von den Freunden des Nationaltheaters gestifteten Neuzugang in der Porträtgalerie des Nationaltheaters selbst vor.

Ingeborg Hallstein (geb. 23. Mai 1936 in München) war eine der herausragenden Koloratursopranistinnen ihrer Zeit und wurde 1968 zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Ihr künstlerisches Zentrum bildete die Bayerische Staatsoper, deren Ensemble sie von 1961 bis 1973 angehörte. In dieser Phase prägte sie das Repertoire des Hauses maßgeblich, insbesondere im Mozart- und Strauss-Fach.
Zu ihren wichtigsten Rollen in München zählten die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Sophie (Der Rosenkavalier), Susanna (Le nozze di Figaro) und Violetta (La traviata). Ihre außergewöhnliche Koloraturtechnik, strahlende Höhe und stilistische Präzision machten sie zu einer der führenden Interpretinnen dieser Partien.
An der Bayerischen Staatsoper arbeitete Ingeborg Hallstein mit zahlreichen bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten zusammen. Zu ihren wichtigsten Dirigenten gehörten Joseph Keilberth, Wolfgang Sawallisch und Karl Böhm, die das musikalische Profil des Hauses in den 1960er Jahren entscheidend prägten. Auf der Bühne stand sie u. a. mit berühmten Sängern wie Fritz Wunderlich, Dietrich Fischer-Dieskau, Hermann Prey
Insgesamt war Ingeborg Hallstein eine zentrale Figur der Münchner Opernszene der 1960er Jahre und gehört zu den prägenden Sängerinnen der Bayerischen Staatsoper in dieser Epoche.

Im Anschluss an die Laudatio des Betriebsdirektors der Bayerischen Staatsoper, Tillman Wiegand, gab die Künstlerin Blanca Amorós Einblicke in ihre konzeptionellen Überlegungen zum Porträt. KS Hallstein sprach abschließend allen Beteiligten ihren herzlichen Dank aus.

Mit der Führung durch die Porträtgalerie im gesamten Foyerbereich des Vorderhauses des Nationaltheaters konnten wir im Februar all jenen Mitglieder…

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Mit der Führung durch die Porträtgalerie im gesamten Foyerbereich des Vorderhauses des Nationaltheaters konnten wir im Februar all jenen Mitglieder eine Freude machen, die diese Führung von Frau Dr. Brigitte Ulsess bisher noch nicht erlebt haben. Unsere Mitglieder durften dabei als allererste einen Blick auf unseren Neuzugang in der Porträtgalerie werfen. Das Bild von Frau KS Ingeborg Hallstein wurde nämlich unmittelbar vor der Führung aus der Versandkiste entnommen und im 1. Rang links von den Spezialisten im Haus behutsam gehängt. Das Bild absolvierte so seinen ersten inoffiziellen Auftritt und hat ihn mit Bravour bestanden

Vom 15. bis 18. Januar 2026 begleiteten die Freunde des Nationaltheaters das Bayerische Staatsorchester auf eine besondere Gastspielreise nach…

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Vom 15. bis 18. Januar 2026 begleiteten die Freunde des Nationaltheaters das Bayerische Staatsorchester auf eine besondere Gastspielreise nach Antwerpen und Paris. In kleiner, exklusiver Runde bot sich den Mitreisenden die seltene Gelegenheit, Orchester und Künstler ganz nah zu erleben – sei es bei gemeinsamen Transfers, im Hotel oder bei persönlichen Begegnungen hinter den Kulissen.

Die Gruppe erwies sich dabei als ausgesprochen engagiert, interessiert und voller Begeisterung für Musik, Kunst und gemeinsame Erlebnisse. Diese besondere Atmosphäre prägte die gesamte Reise.

Höhepunkte waren die Konzerte in der Koningin Elisabethzaal Antwerpen und in der Philharmonie de Paris – für das Orchester beides Erstauftritte. Auf dem Programm standen Werke von Rachmaninov, Ravel, Ligeti und Strauss, interpretiert mit Hélène Grimaud am Klavier und unter der Leitung von Vladimir Jurowski.

Ergänzt wurde das musikalische Programm durch exklusive Einblicke in die Kathedrale Notre-Dame sowie eine Führung durch die Opéra Garnier mit Blick hinter die Kulissen.

So wurde diese Reise weit mehr als ein Konzertbesuch: Sie war ein inspirierendes gemeinsames Erlebnis voller Musik, Begegnungen und unvergesslicher Eindrücke.

Das diesjährige Jahreskonzert stand ganz im Zeichen freundschaftlicher Begegnungen. Das Bayerische Staatsorchester zeigte sich unter der Leitung ihres…

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Das diesjährige Jahreskonzert stand ganz im Zeichen freundschaftlicher Begegnungen. Das Bayerische Staatsorchester zeigte sich unter der Leitung ihres ehemaligen Generalmusikdirektors Kirill Petrenko in ganz besonders bestechender Form und entfaltete jenen Klang, der Präzision, Kraft und feine Transparenz vereint.

Mit dem Klaviervirtuosen Daniil Trifonov erlebten wir eine eindrucksvolle Interpretation von Johannes Brahms’ Klavierkonzert, die den Saal unmittelbar bannte. 
Im zweiten Teil der Matinee am zweiten Adventssonntag folgte Peter Tschaikowskys 4. Sinfonie – ein Werk voller dramatischer Kontraste, eruptiver Energie und inniger Seelentiefe. Petrenko formte eine große musikalische Erzählung von existenzieller Wucht. 

Nach dem Konzert hatten die Freundinnen und Freunde beim Künstlerempfang im Königssaal Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Eindrücke auszutauschen und den Adventssonntag in persönlicher Atmosphäre in den Prunkräumen des Nationaltheaters zu genießen.

In der Parkettgarderobe des Nationaltheaters wurde es beim Konzert für Kinder ab 5 Jahren richtig lebendig: Es trafen sich eine Forelle, ein Stier,…

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In der Parkettgarderobe des Nationaltheaters wurde es beim Konzert für Kinder ab 5 Jahren richtig lebendig: Es trafen sich eine Forelle, ein Stier, eine Brillenschlange, ein Uhu u.v.m. - natürlich keine echten Tiere, sondern nur Stofftiere, die durch Klänge und Geschichten zum Leben erwachten.

Die Kinder saßen gemütlich auf weichen Kissen, und hörten gespannt zu, währende die Solistinnen und Solisten des Bayerischen Staatsorchesters mit viel Freude spielten. Die Sprecherin Miriam Kaltenbrunner begeisterte die Kinder zum Mitmachen. So wurde die Parkettgarderobe zu einem gemütlichen Klangraum voller Fantasie und Abenteuer.

Die Bayerische Staatsoper verabschiedete ihren langjährigen Geschäftsführenden Direktor, Herrn Dr. Schwab, mit einem großen Fest, zu dem viele seiner…

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Am 22. November war es so weit: Mit einem großen Fest auf der Hinterbühne des Nationaltheaters, ausgerichtet von der Bayerischen Staatsoper, wurde Herr Dr. Schwab, der viele Jahre als Geschäftsführender Direktor des Hauses wirkte, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten waren gekommen, um gemeinsam auf 17 Jahre inspirierende und vertrauensvolle Zusammenarbeit zurückzublicken – Jahre, in denen Herr Dr. Schwab das Nationaltheater mit Leidenschaft, Weitsicht und unermüdlichem Engagement geprägt und bereichert hat.

Umso schöner ist die Nachricht, dass er den Freunden des Nationaltheaters auch weiterhin verbunden bleibt: Als förderndes Mitglied wird er uns auch künftig begleiten – ein Zeichen großer Wertschätzung, über das wir uns von Herzen freuen.

Lieber Herr Dr. Schwab, wir danken Ihnen für alles und wünschen Ihnen einen erfüllten neuen Lebensabschnitt!

Dr. Roland Schwab neben seiner Ehefrau und Charles Maxwell von der Bayerischen Staatsoper.

Besuch der Generalprobe mit vorangehender Werkeinführung und Empfang.

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Am 7. Oktober 2025 lud das Staatstheater am Gärtnerplatz die Freunde des Nationaltheaters zu einer besonderen Veranstaltung ein: einer Einführung mit anschließendem Generalprobenbesuch zur Uraufführung der Oper „Der tollste Tag“ von Johanna Doderer und Peter Turini. Bereits zu Beginn sorgten die Begrüßungsworte von Intendant Josef E. Köpplinger und unserer Vorsitzenden Barbara Linstädt für einen herzlichen Auftakt.

Dramaturgin Karin Bohnert führte im Anschluss mit großer Leidenschaft und Fachkenntnis in das Werk ein. Sie gewährte spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte, die musikalische Sprache der Komponistin sowie die Besonderheiten der Inszenierung.

Die Resonanz war überwältigend: Fast 200 Mitglieder folgten der Einladung und füllten das Haus mit spürbarer Neugier und Vorfreude. Das große Interesse an der künstlerischen Arbeit des Theaters und dem Prozess einer Werkneuentstehung zeigte sich in vielen aufmerksamen Fragen und Gesprächen.

Der Abend bot damit nicht nur einen exklusiven Blick hinter die Kulissen, sondern auch das inspirierende Gefühl, Teil eines ganz besonderen kulturellen Moments zu sein – dem Beginn des „tollsten Tages“ für eine neue Oper.

Exklusive Führung durch die Theaterwerkstätten der Bayerischen Staatsoper in Poing.

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Unglaublich, unvorstellbar…! Dies dürften in etwa die häufigsten Kommentare gewesen sein, die unseren Mitgliedern auf der Zunge lagen. So dermaßen überdimensioniert hatte sich wohl keiner von uns die Kulissenwerkstatt der Bayerischen Staatsoper vorgestellt. Ob dies nun den exorbitanten Malersaal oder die enormen Sägen in der Schreinerei betraf, einfach alles schien wie für Riesen gemacht. Wenn die Kulissen schließlich auf der Bühne des Nationaltheaters stehen, müssen sie natürlich die riesigen Abstände von Publikum zur Spielfläche wieder ausgleichen. 
Eine ungemein spannende und Fantasie befeuernde Führung, die große Lust machte, die einzelnen Bühnenteile bald in action an der Bayerischen Staatsoper zu erleben.

Führungen durch die Werkstätten /Teil 1: Kostümabteilung und Schuhmacherei im Nationaltheater

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Den Orchestergraben, die Seitenbühne, den Materialaufzug… all das haben unsere Mitglieder bei zahlreichen Führungen schon erlebt. Die Aussicht aus der Schuhmacherei über die Dächer der Altstadt oder den Blick vom Stofflager auf den Marstallplatz hatte jedoch noch niemand genossen. Im Mittelpunkt der zwei Werkstätten-Führung Nationaltheater standen die Gewerke Schuhmacherei, Modisterie und Kostüm. Mit diesem körpernah produzierenden Handwerk geht unmittelbar die Frage einher: wo werden deren Produkte eigentlich gelagert und wie können sie auf höchstem Niveau erhalten und bei Bedarf schnell gefunden werden? Wieviel Stauraum die Oper unter ihrem Dach beherbergt und wie durchstrukturiert diese Lager für Schuhe, Kostüme, Knöpfe, Stoffe, Zwirn und Faden sind, hat dann aber doch ausnahmslos alle überrascht.

Mittwoch, 7. Mai bis Sonntag, 11. Mai 2025

Oper - Ballett - Konzert

 

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Mehrfach schon wurde Dänemarks Hauptstadt zur „lebenswertesten Stadt der Welt“ gekürt. Die Freunde haben sich gemeinsam für 5 Tage in diese nordisch maritime Hauptstadt aufgemacht. Als musikalische Highlights haben wir gemeinsam an drei Abenden Ballett, Konzert und Oper besucht. Dabei haben wir es sehr genossen, dass die Dänen sowohl auf traditionelle wie auch moderne Architektur setzen.

Das erst 2005 eröffnete Königliche Opernhaus auf der Halbinsel Holmen ist eines der architektonischen Wahrzeichen Kopenhagens. Wir durften zuerst das hochmoderne Opernhaus besichtigen und dann erleben, wie sich der Vorhang für das neuinszenierte Handlungsballett The Great Gatsby zu Musik von George Gershwin öffnete. Ganz der Tradition verpflichtet zeigte sich uns dagegen im historischen Königlichen Theater die Barockoper Griselda von Antonio Vivaldi. Außerdem gab es ein Wiedersehen mit der lebenden Legende Herbert Blomstedt, der im DR Konzerthaus das Dänische Radio-Sinfonieorchester dirigierte. Das Konzerthaus ist ein beeindruckendes Beispiel reduzierter, zeitgenössischer Architektur, das seine Zuhörer mit einer wunderbaren Akustik verzaubert und nachts geheimnisvoll als blauer Kubus erstrahlt.

Dazwischen haben wir bei einem Ausflug aufs Land die Königsschlösser besichtigt, sowie eine Stadtführung und eine Fahrt auf den ausladenden Kanälen in Kopenhagen unternommen. Erfüllende Tage in Gemeinschaft mit Freunden und Freundinnen, die wir nicht missen möchten! 

„Was Sie schon immer über unsere Oper wissen wollten…“ – frei nach diesem Motto haben sich in dieser neuen Reihe jeweils zwei Persönlichkeiten aus dem…

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„Was Sie schon immer über unsere Oper wissen wollten…“ – frei nach diesem Motto haben sich in dieser neuen Reihe jeweils zwei Persönlichkeiten aus dem „Kosmos Staatsoper“ zu einem Gespräch in der Rheingoldbar getroffen. Die Moderatorin Teresa Vogl übernahm dabei die Gesprächsführung. Zusammen mit der Bayerischen Staatsoper möchten die Freunde des Nationaltheaters mit der Gesprächs-Reihe dem Publikum die Möglichkeit geben das Kaleidoskop Nationaltheater zu erleben. Die drei Abende in der RHEINGOLD bar des Nationaltheaters widmen sich jeweils einer der drei Sparten des Hauses.

Die Gäste des dritten Abends waren diesmal Jakob Feyferlik, erster Solist des Bayerischen Staatsballetts und Margaret Whyte aus dem Corps de Ballet des Bayerischen Staatsballetts.

Das Bayerische Staatsballett gehört zu den besten Kompanien der Welt und kann auf eine bewegte Geschichte großer Tänzerinnen und Tänzer zurückblicken. Aber wie ist es, Teil dieses einzigartigen Ensembles zu sein? Wie unterscheidet sich ein Tag im Leben einer Ensembletänzerin zum Tagesablauf eines ersten Solisten? Wie herausfordernd ist es, den Weg in das Bayerische Staatsballett zu finden und welche Perspektiven haben Tänzerinnen und Tänzer nach ihrer Karriere auf der Bühne? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Abends und wurden sehr spannend und amüsant beantwortet.

Für die Mitglieder des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper ist das Passionskonzert der Freunde in der Allerheiligen Hofkirche immer ein ganz…

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Für die Mitglieder des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper ist das Passionskonzert der Freunde in der Allerheiligen Hofkirche immer ein ganz besonderer Termin, können sie sich doch solistisch präsentieren und zusammen mit den Akademisten und Akademistinnen des Bayerischen Staatsorchesters ein komplettes Konzert bestreiten.  

Der Spannungsbogen zwischen den beiden Blöcken aus dem STABAT MATER von Joseph Haydn und dem Streichquartett FRATRES von Arvo Pärt war weitgespannt. Geradezu als Verbindung sprach Karl Teodor zu Guttenberg sehr persönliche Worte zu Schuld, Vergebung und Verzeihen.

Besonders gefreut haben wir uns auch über den „Auftritt“ der KAPS-Truhenorgel, die wir der Staatsoper über eine Sonderspendenaktion im Jahr 2024 schenken konnten.

Einen sehr launigen gemeinsamen Nachmittag haben die Freunde beim Besuch der wunderbar besetzten und einstudierten FLEDERMAUS am Nationaltheater zum…

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Einen sehr launigen gemeinsamen Nachmittag haben die Freunde beim Besuch der wunderbar besetzten und einstudierten FLEDERMAUS am Nationaltheater zum 53. WIEDERSEHENSTREFFEN verbracht. Dabei sind die Optik und die Umsetzung zwar auf den ersten Blick schon sehr bunt und sehr schräg, der Tiefgang und die fulminante Umsetzung haben aber schon nach kurzer Zeit alle Besucher gepackt. Der donnernde Applaus für alle Akteure bewies, wie ansteckend Operette auf diesem Niveau auch heute noch sein kann. 

Die ehemaligen Ensemblemitglieder und verdienten Persönlichkeiten der Bayerischen Staatsoper, die sich im Anschluss zu ihrem 53. Wiedersehenstreffen in der Rheingoldbar zusammenfanden, hatten natürlich anhand der Inszenierung von Barry Kosky viel Gesprächsstoff. KS Ingeborg Hallstein, Jane Henschel, KS Franz-Josef-Kapellmann, KS Ulrich Reß, KS Christopher Robson, Prof. Jürgen Rose, Hans, Schöneberger, KS Eike Wim Schulte, Prof. Daniela Sindram, Gottfried Sirotek, Annegeer Stumphius, KS Lilian Sukis, KT Judith Turos, Cornelia Wulkopf und viele andere genossen das Zusammensein bei diesem “Klassentreffen” der etwas anderen Art.

„Was Sie schon immer über unsere Oper wissen wollten…“ – frei nach diesem Motto haben sich in dieser neuen Reihe jeweils zwei Persönlichkeiten aus dem…

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„Was Sie schon immer über unsere Oper wissen wollten…“ – frei nach diesem Motto haben sich in dieser neuen Reihe jeweils zwei Persönlichkeiten aus dem „Kosmos Staatsoper“ zu einem Gespräch in der Rheingoldbar getroffen. Die Moderatorin Teresa Vogl übernahm dabei die Gesprächsführung. Zusammen mit der Bayerischen Staatsoper möchten die Freunde des Nationaltheaters mit der Gesprächs-Reihe dem Publikum die Möglichkeit geben das Kaleidoskop Nationaltheater zu erleben. Die drei Abende in der RHEINGOLD bar des Nationaltheaters widmen sich jeweils einer der drei Sparten des Hauses.

Die Gäste des zweiten Abends, Verena-Maria Fitz (Mitglied der Ersten Violinen im Bayerischen Staatsorchester) und Klaus König (stellvertretende Solooboe; im Ruhestand) widmeten sich diesmal der Sparte des Konzerts. Konkret ging es dabei natürlich um das Bayerische Staatsorchester.

Dieses zählt zu den ältesten Klangkörpern der Welt und kann auf eine lange Tradition als Konzert-, wie auch als Opernorchester zurückblicken. Neben der Tätigkeit vor Ort in München treten die Musiker und Musikerinnen auch international auf viele Gastspielen auf. Der Werdegang eines professionellen Musikers, die Anforderungen an das Privatleben, die ganz persönliche Beziehung zum eigenen Instrument und viele andere Fragen konnten „Unter 6 Augen“ besprochen werden. Ein spannender und bereichernder Abend.

„Was Sie schon immer über unsere Oper wissen wollten…“ – frei nach diesem Motto haben sich in dieser neuen Reihe jeweils zwei Persönlichkeiten aus dem…

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„Was Sie schon immer über unsere Oper wissen wollten…“ – frei nach diesem Motto haben sich in dieser neuen Reihe jeweils zwei Persönlichkeiten aus dem „Kosmos Staatsoper“ zu einem Gespräch in der Rheingoldbar getroffen. Die Moderatorin Teresa Vogl übernahm dabei die Gesprächsführung. Zusammen mit der Bayerischen Staatsoper möchten die Freunde des Nationaltheaters mit der Gesprächs-Reihe dem Publikum die Möglichkeit geben das Kaleidoskop Nationaltheater zu erleben. Die drei Abende in der RHEINGOLD bar des Nationaltheaters widmen sich jeweils einer der drei Sparten des Hauses.

So trafen am Donnerstag, 28. November zum ersten Abend die „Legende“ Jürgen Rose mit einem der renommiertesten jungen Regisseure der Jetztzeit zusammen: Tobias Kratzer. 

Diese beiden Persönlichkeiten zusammenzubringen war ein spannendes Unterfangen, für das Teresa Vogl weitreichend recherchieren musste. Beide Künstler sprengen allein durch Ihre aktive Schaffenskraft jegliches Format. Umso belebter gestaltete sich dieses Zusammentreffen der beiden „Giganten“.

Ein "kunstreicher" Tag in Stuttgart, zwischen Staatsgalerie und Staatsoper.

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Wenn die Freunde eine Reise unternehmen, dann haben sie immer viel zu erzählen... Bei unserer Tagesreise nach Stuttgart wurden wir mit einer Fülle von Eindrücken überhäuft, obwohl es sich - genaugenommen - nur um einen halben Tag handelte.

So machten sich unsere Mitglieder auf, um an einem milden Herbstsonntag sowohl die Sonderausstellung "Carpaccio, Bellini und Frührenaissance in Venedig” in der Staatsgalerie Stuttgart zu besichtigen als auch am späten Nachmittag die Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts “Münchner" Oper IDOMENEO.

Der Tag begann mit einer Führung durch die aktuelle Ausstellung der Staatsgalerie. Die Kuratorin Dr. Annette Hojer vermittelte ihre Begeisterung für die ausgestellten Gemälde derart ansteckend, dass wir noch gerne den ganzen Tag mit den Werken und der Bildbetrachtung verbracht hätten. Aber der nächste Programmpunkt stand schon bevor: das wunderbare Mittagessen im nahegelegenem Restaurant Plenum des Landtags von Baden-Württemberg.

Mit grandiosem Blick durch die Glasfront auf den Stuttgarter Schlosspark und die Staatsoper ließ es sich vorzüglich tafeln und der charmanten sowie ausführlichen Ansprache des Staatsintendanten Viktor Schoner lauschen. 

Gestärkt durch Wort, Speis und Trank ging es dann zur Premiere des IDOMENEO, unter dem Dirigat des Stuttgarter Generalmusikdirektors Cornelius Meister. Eine eindrucksvolle und inspirierende Aufführung, über die bereits beim Pausenempfang - zusammen mit Vertretern des Freundeskreises der Stuttgarter Oper - eifrig diskutiert wurde.      

„Wem der große Wurf gelungen eines Freundes Freund zu sein…“

Das Jahreskonzert stand dieses Jahr ganz unter diesem, unserem eigenen Motto!

Wir…

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„Wem der große Wurf gelungen eines Freundes Freund zu sein…“

Das Jahreskonzert stand dieses Jahr ganz unter diesem, unserem eigenen Motto!

Wir erlebten zusammen ein großartiges Konzert mit dem klangstarken Staatsopernchor, sagenhaften Solisten und dem unvergleichlichen Bayerischen Staatsorchester unter seinem Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski. Sehr berührend waren an diesem Abend zwei Werke zusammengespannt, die – auf den ersten Blick - in Ihrer Wirkung gegensätzlicher nicht sein könnten. So ließ Vladimir Jurowski die 9. Sinfonie direkt im Anschluss an das „Orchesterstück mit Sprecher und Männerchor“ musizieren. Das sich erst vorsichtig entwickelnde Pathos, der Enthusiasmus und im letzten Satz dann die Freudenmelodie standen mit Schönbergs Werk als Basis auf zerbrechlichen, hölzernen Beinen. Umso dringlicher erklang der Ruf nach Menschlichkeit und Zusammenhalt in Beethovens Werk.

Um diese Eindrücke zu diskutieren, hatten die Freunde im Anschluss an das Konzert im Königssaal die Gelegenheit mit dem Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, dem Staatsintendanten Serge Dorny, dem Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski und den Künstlern und Künstlerinnen des Abends beim traditionellen Künstlerempfang für die Freunde des Nationaltheaters ins Gespräch zu kommen.

Ganz klein erscheinen sie, die beiden Neuen. Kleine, rechteckige Kästen, die fast verschwinden auf der großen Bühne des Nationaltheaters. Und teuer…

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Ganz klein erscheinen sie, die beiden Neuen. Kleine, rechteckige Kästen, die fast verschwinden auf der großen Bühne des Nationaltheaters. Und teuer waren sie auch. Ihnen sogar lieb und teuer, weswegen Sie bei unserer Sonderspendenaktion letztes Jahr den Kauf der Instrumente erst ermöglicht haben. Doch wenn Johannes Berger in die Tasten greift, dann wird schnell klar, dass sich das Engagement gelohnt hat.

Die neuen Orgeln an der Bayerischen Staatsoper hatten Ihren ersten Auftritt auf der Bühne des Nationaltheaters beim Orgelnachtkonzert. Vorgestellt haben Sie uns der Dramaturg Dr. Christoph Gaiser und der Organist Johannes Berger. In einer sympathischen Doppelmoderation erläuterten sie uns Herkunft, Vorzüge, Potential und Repertoire dieser beiden so unterschiedlichen Instrumente. Illustriert und veranschaulicht wurden die Beschreibungen immer wieder durch musikalische Beispiele. In den Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Gioachino Rossini und Sergej Prokofjew konnten die Bandbreite der neuen Orgeln angedeutet werden. Und so wurde augenscheinlich, dass wir nur erahnen konnten, welches unglaubliche Potential in diesen neuen Instrumenten steckt. Davon werden wir uns ab jetzt beim Einsatz im Repertoire der Bayerischen Staatsoper immer wieder überraschen lassen können.

Sie rückt näher, die Premiere von Richard Wagners DAS RHEINGOLD am 27.10.2024 im Nationaltheater. Und diese ist nur der erste Teil des kompletten…

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Sie rückt näher, die Premiere von Richard Wagners DAS RHEINGOLD am 27.10.2024 im Nationaltheater. Und diese ist nur der erste Teil des kompletten RINGS, den der Regisseur Tobias Kratzer mit seinem Team in den kommenden Spielzeiten an der Bayerische STAATSOPER schmieden wird. 

Die FREUNDE DES NATIONALTHEATERS werden zunächst die RHEINGOLD-Produktion und hier insbesondere die Videokunst finanziell fördern. Um unseren Mitgliedern das mediale Schaffen des Regieteams um Tobias Kratzer näherbringen zu können, hatten wir Sie in die direkte Nachbarschaft des Nationaltheaters, ins THEATINERKINO eingeladen. 
Tobias Kratzer zusammen mit seinem Team, also Rainer Sellmaier verantwortlich für Bühne und Kostüm und Manuel Braun, dem kreativen Kopf hinter den Videos hatten Filmausschnitte aus ihrem Opernschaffen mitgebracht (TANNHÄUSER/Bayreuther Festspielhaus, FAUST/Opéra Bastille, MOISE ET PHARON/ Festival d'Aix-en-Provence u.a.). Sie präsentierten auf der Leinwand des Theatiner Filmtheaters vor allem das „making of“ ausgewählter Videoszenen. Die 3 Künstler illustrierten sehr lebendig und lebensnah den filmischen Produktionsprozess - gepaart mit einer Flut von Anekdoten.

Einen kleinen Vorgeschmack auf DAS RHEINGOLD gab es auch und so blicken wir gespannt auf die nächste Premiere.

Mit einem grandiosen Konzert in der Alten Pinakothek wurde die neue Truhenorgel des Bayerischen Staatsorchesters eingeweiht.

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Sie haben gespendet und endlich konnten Sie sie live erleben: die neue Truhenorgel des Bayerischen Staatsorchesters!

Um der Orgel - gefertigt vom renommierten Münchener Orgelbaumeister Kaps - eine würdige Plattform für ihr Debut zu bieten, hat das Staatsorchester keine Mühen gescheut. Für das festliche Konzert im Rubensaal der Alten Pinakothek wurden der Orgel neben dem Organisten Johannes Berger, ein feines Barock-Streicherensemble und die Sopranistin Carine Tinney zur Seite gestellt. Musik von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, und Agostino Steffani verzauberte das Publikum und die beeindruckenden Gemälde bildeten den standesgemäßen Rahmen für diese einmalige Premiere.

Unsere Spender freuten sich außerordentlich über diesen besonderen Abend.

Der Organist Johannes Berger führte vor dem Konzert unsere Spender in den Abend ein.

Die Porträtgalerie wurde durch das Porträt von Professor Jürgen Rose erweitert.

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Um den großen Theaterkünstler Jürgen Rose zu ehren, kamen ausgewählte Gäste, Weggefährten, Student/innen und Mitarbeiter/innen des Hauses vor der Vorstellung der Norma auf der Bühne des Nationaltheaters zusammen. So fand die Ehrung für Herrn Professor Rose in seinem eigenen Bühnenbild zu Norma statt. Die Ehrung nahm der Staatsintendant Serge Dorny vor. Hier Auszüge aus seiner Rede:

„Seit über sechs Jahrzehnten gestaltet er Theateraufführungen in Schauspiel, Oper und Ballett. Die Inszenierungen, für die er Bühnenbilder und Kostüme entworfen hat, sind Legende. Allein an diesem Haus war er als Gestalter von Bühne, Kostüme und Licht an 21 Opern- und neun Ballettproduktionen federführend beteiligt. Vier davon hat er selbst inszeniert, von denen neben Norma auch Don Carlo weiterhin regelmäßig aufgeführt wird. Die von ihm ausgestatteten Inszenierungen waren teilweise jahrzehntelang im Spielplan der Bayerischen Staatsoper, viele sind es noch heute, und die Produktionen des Bayerischen Staatsballetts stehen mit zwei Ausnahmen sogar noch sämtlich regelmäßig auf dem Programm, in der aktuellen und in der kommenden Saison beispielsweise Romeo und Julia und Onegin (zwei Choreografien von John Cranko) sowie Illusionen – wie Schwanensee, eine seiner vielen Kollaborationen mit John Neumeier.

Die Freunde des Nationaltheaters initiierten das Vorhaben Jürgen Rose mit einem Gemälde in die einzigartige Porträtgalerie des Nationaltheaters München aufzunehmen. Diese Galerie hat bereits eine lange Geschichte. Im Ausgang des 19. Jahrhunderts rief der damalige Generalintendant Ernst von Possart die „Künstlerahnengallerie des Königlichen Hoftheaters zu München“ ins Leben, finanziert ausschließlich mit Spendengeldern. Mit der Zeit historisch geworden wird die Sammlung seit etwa 10 Jahren schrittweise ergänzt und Herr Rose selbst konnte seine einstige Schülerin, die Malerin Anja Edelmann gewinnen, sich der Aufgabe zu stellen, einen derart universellen Künstler zu porträtieren. Prädestiniert dafür ist sie durch ihre eigene Vielseitigkeit: akademische und praktische Ausbildung in Bühnen- und Kostümbild beim Meister selbst, an der Akademie für Bildende Künste in Stuttgart und an Häusern wie der Bayerischen Staatsoper oder der Metropolitan Opera in New York, weitere Studien bei Markus Lüpertz eröffneten ihr zusätzliche bildnerische Ausdrucksbereiche.

Ihr Bild, es hängt im Parkettfoyer auf der linken Seite, ehrt in Jürgen Rose den Bühnen- und Kostümbildner, es ehrt den Regisseur, es ehrt den Lehrer, den Opern- und Ballettbesucher, den kritischen Begleiter. Im Zentrum steht der genaue Blick, jederzeit bereit, einzugreifen, zu korrigieren, dem Ideal näherzukommen. Repräsentiert ist das Sprechdrama, der Tanz, die Oper. Farben und Farbauftrag versinnbildlichen die unglaubliche Sorgfalt, die Jürgen Rose in die Wahl der Materialien legt.

Die Fähigkeit, sich für alles Schöne bis ins kleinste Detail zu begeistern, ist vielleicht das Grundmotiv in seinem Leben und Schaffen.“

Am 26. April war es endlich soweit und die Wechselausstellung im Freunde-Foyer bekam mit der Ausstellungseröffnung der Retrospektive WILFRIED HÖSL ein…

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Am 26. April war es endlich soweit und die Wechselausstellung im Freunde-Foyer bekam mit der Ausstellungseröffnung der Retrospektive WILFRIED HÖSL ein neues Gesicht.

Auf Initiative der Freunde des Nationaltheaters e. V. zeigt diese Ausstellung eine kleine Auswahl aus vier Jahrzehnten des theater- und porträtfotografischen Wirkens von Wilfried Hösl in München. Dieser einführende Text zur Ausstellung wurde vom Dramaturg Malte Krasting verfasst:

 

„Den Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze. Die Kunst des Theaters ist ephemer, flüchtig, sie ereignet sich im Moment, und dass sie danach vergangen ist und grundsätzlich unwiederholbar, verleiht ihr die nicht zu ersetzende Unmittelbarkeit und Wirkungsmacht. Allerdings kann die Theaterfotografie den Zeitgenossen helfen, ihre Erinnerung an das Bühnengeschehen wachzuhalten – gerade, weil sie nur den Augenblick bannt. Denn damit führt sie das Wesen des Erlebten vor Augen, ruft ins Bewusstsein, dass Theater zuallererst Vorgang, Bewegung, Verlauf, Veränderung ist.

Wilfried Hösl setzt sich schon sein gesamtes Berufsleben lang mit diesem Phänomen auseinander. 1957 im oberpfälzischen Altendorf geboren, studierte er von 1978 bis 1982 Fotoingenieurwesens an der Fachhochschule in Köln. Eher zufällig gelangte er, nach Assistenzen bei verschiedenen Fotografen, 1983 ans Bayerische Staatsschauspiel – der Wunsch, nach Bayern zurückzukehren, spielte dabei keine geringe Rolle. Gleichwohl wurde der Job zur Berufung, Wilfried Hösl blieb fortan dem Theater treu. Ein Jahrzehnt später wechselte er ans Nachbarhaus zur Bayerischen Staatsoper; auch für das Bayerische Staatsballett war er lange tätig. Plakate, Magazine, Programmhefte und Jahrbücher, bald auch die Online-Medien der Staatsoper vertrauten auf seine Kunst, ebenso wie die Redaktionen der berichterstattenden Organe auf seine Aufführungsdokumente zurückgriffen.

Die Faszination des Theaters, ob in Schauspiel, Oper oder Ballett, hängt zu einem Großteil an der Ausstrahlung seiner Protagonisten. Ihre künstlerische Aura auch im Format des Porträts einzufangen, spielte stets eine große Rolle in Wilfried Hösls Schaffen. Seine Aufführungsfotos ebenso wie seine Porträts und freie Arbeiten wurden weit über die Theaterwelt hinaus wahrgenommen: Seiner ersten Ausstellung 1987 in Köln (mit Porträts u. a. von Jeanne Moreau und Ingmar Bergman) folgten weitere auf der Quatrième Triennale internationale de la photographie in Charleroi, im Centre d’Art Contemporain in Brüssel und im Münchner Residenztheater. 1991 wurde er beim European Kodak Award für hervorragende fotografische Arbeit ausgezeichnet, 1998 erhielt er den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Seine Fotografien befinden sich in der Sammlung der Bibliothèque nationale de France in Paris, im Musée de la Photographie im belgischen Charleroi und in privaten Sammlungen. Von 1997 bis 2010 gab er als Dozent für Fotografie an der Universität Mozarteum Salzburg seine Erfahrungen an junge Generationen von Theaterschaffenden weiter.“

Kurzbiografie

1957 im oberpfälzischen Altendorf geboren, studierte Wilfried Hösl von 1978 bis 1982 Fotoingenieurwesens an der Fachhochschule in Köln. Nach Assistenzen bei verschiedenen Fotografen kam er 1983 ans Bayerische Staatsschauspiel. Zehn Jahre später wechselte er an die Bayerische Staatsoper; auch für das Bayerische Staatsballett war er lange tätig. Seiner ersten Ausstellung 1987 in Köln (mit Porträts 1983–1987) folgten weitere Ausstellungen auf der Quatrième Triennale internationale de la photographie in Charleroi, im Centre d’Art Contemporain in Brüssel und im Münchner Residenztheater. 1991 erhielt er eine Auszeichnung für hervorragende fotografische Arbeit beim European Kodak Award, 1998 den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Von 1997 bis 2010 hat er als Dozent für Fotografie an der Universität Mozarteum Salzburg seine Erfahrungen an junge Generationen von Theaterschaffenden weitergegeben. Seine Fotografien befinden sich in der Sammlung der Bibliothèque nationale de France in Paris, im Musée de la Photographie im belgischen Charleroi und in privaten Sammlungen.

Ein besonderes Vergnügen war der Generalprobenbesuch von "Die lustigen Weiber von Windsor" unter der Regie von Brigitte Fassbaender.

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Nachdem schon sehr viele unserer Mitglieder im Februar für die öffentlichen Meisterklassen von KS. Fassbaender ins Gärtnerplatztheater gekommen waren, waren noch mehr an der Generalprobe der von Frau Fassbaender inszenierten Operette DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR interessiert.

Nach der herzlichen Begrüßung durch den Gastgeber Staatsintendant Josef Köpplinger und unserer Vorständin Barbara Malisch gab uns der Dramaturg Christoph Wagner-Trenkwitz eine illustre Einführung zu den Lustigen Weibern von Windsor. „Angefüllt“ mit all dem von Herr Wagner-Trenkwitz an uns weitergegeben Wissen zum Kosmos Falstaff konnten wir vergnügt der GP der Operette von Otto Nikolai beiwohnen.

RANK UND BERT sind beste Freunde und am liebsten spielen sie Verstecken. ...

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Zauber wahrer Freundschaft, Empathie und die Freude am gemeinsamen Spiel, bei dem es gar nicht wichtig ist, ob es irgendwelche Regeln gibt: FRANK UND BERT sind beste Freunde und am liebsten spielen sie Verstecken. Nur ist Bert gar nicht gut darin und deshalb gewinnt immer Frank. Jedes einzelne Mal. Aber was, wenn doch Gewinnen gar nicht alles ist und man den anderen doch auch gewinnen lassen könnte?

Die vollverkleideten Musiker und Musikerinnen des Bayerischen Staatsorchesters hatten bei dieser Veranstaltung für unsere großen und kleinen Mitglieder mindestens so viel Spaß wie die kleinen Zuschauer ab 4 Jahren; ganz zu schweigen von den Sängern Ulrich Reß Und Christian Rieger, die sich zwar ständig suchen mussten, deren andauernde Wiedersehensfreude dafür aber sehr ansteckend war.

Musik von Carl Philipp Emanuel Bach, dargeboten vom Opernstudio und der Hermann-Levi-Akademie, stand im Mittelpunkt des diesjährigen…

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Musik aus Carl Philipp Emanuel Bachs DIE LETZTEN LEIDEN DES ERLÖSERS H. 766 und seine TRIOSONATE in d-Moll H. 569, dargeboten vom Opernstudio und der Hermann-Levi-Akademie, umrahmte die beiden Wortblöcke von PD Dr. Markos Maragkos, Psychotherapeut und Ambulanzleiter des psychotherapeutischen Ausbildungsinstituts in München.

Die Allerheiligen Hofkirche war der stimmungsvolle und würdige Ort um in der Fastenzeit zusammenzukommen und in der Gemeinschaft von Musikern/innen und Auditorium zwei kontemplative Stunden miteinander zu verbringen.

Markos Maragkos gewährte Einblick in seine Arbeit und entschlüsselte die Sinnhaftigkeit des psychotherapeutischen Vorgehens, das den Patienten idealer Weise gestärkt und bereichert aus der Therapie hervorgehen lässt: vom Schmerz nicht niedergedrückt, sondern durch und mit dem Schmerz zu neuer Stärke gekommen.

Gleich an zwei Abenden hintereinander hatten unsere Mitglieder die Möglichkeit auf der Probebühne des Gärtnerplatztheaters live dabei zu sein, wie man…

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Gleich an zwei Abenden hintereinander hatten unsere Mitglieder die Möglichkeit auf der Probebühne des Gärtnerplatztheaters live dabei zu sein, wie man Operngesang lehrt und lernt. Die  jungen Talente des brandneuen Opernstudios wurden vor ausverkauftem Publikum stimmlich wie interpretatorisch von KS Prof. Brigitte Fassbaender unterrichtet.
Sehr gespannt und konzentriert verfolgten die Zuhörer und Zuhörerinnen diesem einmaligen „Schauspiel“. Großer Applaus für das Opernstudio und ihre Professorin!

An der Meisterklasse teilgenommen haben die Sopranistin Mina Yu, die Mezzosopranistin Anna Tetruasvili,  derTenor Jacob Romero Kressin und der Bariton Jeremy Boulton. Am Flügel begleitete wunderbar der Pianist Mauro Filippo Zappalà. 

Zum 52. Mal fand an der Bayerischen Staatsoper das Wiedersehenstreffen ehemaliger Ensemblemitglieder und verdienter Persönlichkeiten statt.

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Seit 1968 veranstalten die Freunde des Nationaltheaters ein Wiedersehenstreffen ehemaliger Ensemblemitglieder und verdienter Persönlichkeiten, die an der Bayerischen Staatsoper gesungen, musiziert oder an anderen Positionen gewirkt haben.

So konnte am Samstag, den 17. Februar im Rahmen der Pique Dame von Peter Tschaikowsky bereits das 52. Wiedersehenstreffen stattfinden.

Die 60 Gäste trafen sich vor Opernbeginn zum Empfang in der Rheingoldbar des Nationaltheaters. Nach einer Begrüßung durch unseren Vorstand Barbara Malisch, sprach der Staatsintendant Serge Dorny zu den geladenen Gästen. Darunter befanden sich u.a. Ks. Ingeborg Hallstein, Ks. Christopher Robson, Ks. Willi Brockmeier, Ks. Marie-Louise Gilles, Ks. Annelie Waas, Ks. Franz-Josef Kapellmann, Ks. Eike Wim Schulte, Jane Henschel, Ks. Gudrun Wewezow, Ivan Liska, Peter Jolesch, Hans Schöneberger, Annegher Stumphius, Peter Wöpke, Ks. Lilian Sukis, Ks. Ulrich Reß, Prof. Jürgen Rose.

Ks Ingeborg Hallstein, Ks Eike-Wim Schulte

Ivan Liska, Prof. Jürgen Rose mit Begleitung

Konzert für die Freunde des Nationaltheaters mit Mahlers 8. Symphonie und Kirill Petrenko

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War das etwa schon der Höhepunkt der gesamten Spielzeit 2023/2024? Was soll da auch noch nachfolgen?

Für alle Mitglieder, die für Sonntag, den 8.Oktober 2023 eine Karte erworben hatten, wird sich diese Frage eventuell stellen.

Allein schon von der Anzahl der beteiligten Musiker ist keine Steigerung mehr denkbar: das Bayerische Staatsorchester, der Bayerische Staatsopernchor, der Staatschor Latvija, der Tölzer Knabenchor, fünf Gesangssolistinnen, drei Solisten und an ihrer Spitze Kirill Petrenko. Auf dem Programm des Konzerts für die Freunde des Nationaltheaters stand in diesem Jahr die schier überdimensionale 8. Sinfonie von Gustav Mahler.
Nach einer Ansprache von unserer Vorständin Barbara Malisch und den begrüßenden Worten von Staatsintendant Serge Dorny tauchte das Publikum unter der Leitung des ehemaligen Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper in die extremen Welten Gustav Mahlers ab. Nach einem 90-minütigen Wechselbad der Gefühle, aufgeladen mit einer ungemeinen Anspannung aller Anwesenden entließ Kiril Petrenko das Publikum mit einer versöhnlichen Betrachtung der Vergänglichkeit aus Johann Wolfgang von Goethes Faust II.

Erschüttert und gleichzeitig begeistert kamen nach einem fulminanten Applaus über 500 Mitglieder im Königssaal und den Ionischen Sälen mit Solistinnen und Solisten, sowie Orchester- und Chormitgliedern zum anschließenden Empfang zusammen. Bei Getränken und dazu gereichten Speisen kam es zu einem sehr angeregten und anregenden Austausch.

Konzertreise anlässlich der Europatournee des Staatsorchesters

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Besser konnte uns Linz an der Donau nicht empfangen: bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich die europäische Kulturhauptstadt 2009 von ihrer besten Seite.

Die Freunde des Nationaltheaters freuten sich besonders, dass das Bayerische Staatsorchester im Rahmen der Europatournee auch einen Stop in Linz vorgenommen hat. So hat sich die Gelegenheit geboten, diese für viele doch unbeachtete Stadt näher kennenzulernen. Eine spannende Melange aus KI, Kultur, Architektur und natürlich auch Linzer Torte.

So stand neben dem Konzert im Brucknerhaus mit Mahlers 4. Symphonie, dem Vorspiel zu Tristan und Isolde und dem Klavierkonzert von Robert Schumann selbstverständlich auch ein Besuch der historischen Brucknerorgel im Alten Dom mit einem Konzert des dortigen Domorganisten auf dem Programm.

Einen Blick in die mögliche digitale Zukunft bot eine exklusive Führung durch das Ars Electronica Museum, welche über die verschiedenen Facetten der künstlichen Intelligenz informierte. Einblicke, die für viel spannenden Gesprächsstoff auf dieser Reise sorgten.

Sie solle doch endlich die Schuhe Ihres verstorbenen Mannes abgeben, sagt man der um ihren verstorbenen Ehemann trauernden Frau. Doch sie kann die…

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IL RITORNO / DAS JAHR DES MAGISCHEN DENKENS
Oper von Claudio Monteverdi (1640)/Schauspiel von Joan Didion basierend auf ihren Memoiren (2005).
Kooperation mit dem Residenztheater München

Sie solle doch endlich die Schuhe Ihres verstorbenen Mannes abgeben, sagt man der um ihren verstorbenen Ehemann trauernden Frau. Doch sie kann die Schuhe nicht herausgeben: Was würde er anziehen, wenn er doch wiederkäme?
Eine Frau vermisst ihren Partner, kommt mit der Leerstelle in ihrem Leben nicht zurecht. Im zeitgenössischen Text von Joan Didion wird unmittelbar, wie aktuell und allgegenwärtig auch das überzeitliche Warten der Penelope auf Odysseus für jeden von uns plötzlich werden kann. Da kann zwar die Vernunft die gutgemeinten Worte der Freunde verstehen, dass Herz allerdings verschließt sich der Realität.

Auf wunderbare und zauberhafte Weise hat der Schauspielregisseur Christopher Rüping die Monteverdi-Oper Il ritorno d’Ulisse in patria mit dem Prosatext der amerikanischen Schriftstellerin eng verwoben. Die Grenzen zwischen den Werken werden von Ensemblemitglieder des Residenztheaters München und dem Sängerensemble verwischt. Da glänzen die Mitglieder des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper neben dem schon in die Jahre gekommenen Paar Penelope/Odysseus. Alternierend und geschickt verschränkt nehmen die Schauspielerinnen und Schauspieler verschiedenste Rollen und Perspektiven ein.

Ein Abend in der intimen Atmosphäre des Cuvilliés-Theaters, der beim Publikum eine Saite berührt, die sonst oft im Innersten verborgen bleibt.

Hanjo, Kurzoper des japanischen Komponisten Toshio Hosokawa im Haus der Kunst mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Lothar Koenigs im…

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Hanjo, Kurzoper des japanischen Komponisten Toshio Hosokawa im Haus der Kunst mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Lothar Koenigs im Rahmen des Ja, Mai-Festivals an der Bayerischen Staatsoper.

Die Basis der modernen japanischen Kurzoper ist eine klassische Dreiecksgeschichte. Das Mädchen Hanako geht jeden Morgen zum Bahnhof, fährt aber nirgendwo hin, sondern sieht unentwegt auf den Strom der An- und Abreisenden. Die Person, auf die sie seit Jahren wartet, ist nicht unter den Reisenden. Ihr Geliebter, Yoshio, ist schon seit Jahren nicht mehr aufgetaucht. Das Mädchen wohnt bei einer Malerin, die sie aus heimlicher Liebe aufgenommen hat. Die Presse wird auf das schöne Mädchen und seine Treue aufmerksam und veröffentlicht über sie einen Artikel in der Zeitung. Yoshio erkennt sich in der Geschichte selbst und kommt zum Bahnhof. Doch die Malerin will um jeden Preis verhindern, dass Hanako Yoshio sieht. Als der schließlich doch vor ihr steht, erkennt sie in ihm nicht die von ihr so sehnsüchtig erwartete Person. Hat nun die Liebe zwischen den beiden Frauen eine Zukunft?
Im Haus der Kunst wurde der Schwebezustand der Personen im Stück durch eine zarte Plexiglasbühnenkonstruktion gespiegelt, die sich als feiner Schattenriss an der Wand abzeichnete. Wie die Bühne immer wieder ihre Position veränderte, verhielten sich auch die Tänzerinnen und Tänzer zu den drei Protagonisten: immer in Bewegung, im Fluss nie auf einer finalen Position verharrend - wie das Warten selbst.

Für die Sonderführungen 500 JAHRE STAATSORCHESTER konnten wir Thomas Herbst gewinnen. Er und sein Guarneri-Bass stehen sozusagen als Pulsgeber in der…

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Für die Sonderführungen 500 JAHRE STAATSORCHESTER konnten wir Thomas Herbst gewinnen. Er und sein Guarneri-Bass stehen sozusagen als Pulsgeber in der Reihe der Kontrabässe des Bayerischen Staatsorchesters. So ist sich Thomas Herbst der langen Tradition des Orchesters bewusst und „schreibt“ sogleich mit jeder klingenden Note die Geschichte des Klangkörpers aktiv mit. Mit seinem spezialisierten Fachwissen als Künstler und dem Insiderwissen als Orchestermitglied konnten wir uns keinen besseren Guide durch die Ausstellung, die von den Freunden zum Jubiläum des Staatsorchesters finanziert wurde, vorstellen.

Die Musik von Johann Sebastian Bach bildete den würdevollen Rahmen für das diesjährige Passionskonzert in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz.

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Die Musik von Johann Sebastian Bach bildete den würdevollen Rahmen für das diesjährige Passionskonzert in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz. Das restlos ausverkaufte Auditorium wurde dabei mit Ausschnitten aus der Johannespassion, der Matthäuspassion sowie einer Passionskantate des Komponisten auf die bevorstehende Karwoche eingestimmt.

Prof. Dr. Marcus Schlemmer, Chefarzt der Palliativstation der Barmherzigen Brüder, ging in seinen Reden auf den Prozess des Abschiednehmens  ein und erzählte sehr eindringlich von seinen persönlichen Erfahrungen bei seiner Arbeit als Palliativmediziner. 

Die bis zum Schluss gebannten Zuhörer dankten für diesen nachdenklichen und zugleich tröstlichen Abend mit anhaltendem Applaus. 

51. Wiedersehenstreffens ehemaliger Ensemblemitglieder und verdienter Persönlichkeiten an der Bayerischen Staatsoper

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Es ist wohl in der gesamten Opernwelt einmalig: seit 1968 veranstalten die Freunde des Nationaltheaters ein Wiedersehenstreffen ehemaliger Ensemblemitglieder und verdienter Persönlichkeiten, die an der Bayerischen Staatsoper gesungen, musiziert oder an anderen Positionen gewirkt haben.

So konnte am Sonntag, den 19. Februar, mit der Aufführung der Oper Manon Lescaut von Giacomo Puccini, das 51. Wiedersehenstreffen stattfinden.

Nach einem kleinen Empfang im Ionischen Saal und der Festaufführung schritten die 80 Gäste zum festlichen Abendessen in den Königssaal des Nationaltheaters. Begrüßen durften wir u.a. Ks. Ingeborg Hallstein, Ks. Christopher Robson, Ks. Willi Brockmeier, Ks. Marie-Louise Gilles, Ks. Annelie Waas, Ks. Franz-Josef Kapellmann, Ks. Eike Wim Schulte, Jane Henschel, Ks. Gudrun Wewezow, Ks. Gabriele Schnaut, Ivan Lisk, Peter Jolesch, Hans Schöneberger, Annegher Stumphius, Peter Wöpke, Ks. Lilian Sukis, Ks. Ulrich Reß, Prof. Jürgen Rose sowie die Sängerinnen und Sänger des Abends.  

Viele unserer Mitglieder haben den Ausstellungswechsel schon gespannt erwartet und am 27. Januar war es so weit: Die neue Ausstellung 500 JAHRE…

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Viele unserer Mitglieder haben den Ausstellungswechsel schon gespannt erwartet und am 27. Januar war es so weit: Die neue Ausstellung 500 JAHRE BAYERISCHES STAATSORCHESTER wurde im Freunde-Foyer feierlich eröffnet.

Neben Herrn Staatsintendant Serge Dorny sprachen an diesem Abend auch Vertreter des Orchesters sowie die Ausstellungsmacher zu den geladenen Gästen. Wir konnten alle spüren, wie stolz diese ein halbes Jahrtausend andauernde Tradition die heutigen Mitglieder des Staatsorchesters macht.

Um die lange Tradition fassbar zu machen - und das ist bei einem Klangkörper naturgemäß eine fast unlösbare Aufgabe – hatten uns die Musiker und Musikerinnen Instrumente mitgebracht, die schon sehr lange und geschichtsträchtig an der Staatsoper mitwirken. Zum einen wurde das original Franz Strauss-Horn von Milena Viotti u.a. mit dem berühmten "Siegfried-Ruf" vorgestellt  sowie die originale Holztrompete des Tristan von Richard Wagner. Klingende Geschichte, wie sie uns nicht plastischer hätte nähergebracht werden können.

Außergewöhnliche Instrumente im Besitz und in Benutzung des Bayerischen Staatsorchesters werden das ganze Jahr über in zahlreichen Aufführungen zu hören sein. In dieser Zeit werden sie auch wechselnd in der Ausstellung präsentiert werden und so lohnt sich ein wiederholter Besuch der Ausstellung.

FRANZ STRAUSS-HORN | 3. Akademiekonzert 09./10.01.23

STROHFIEDEL, PORTH-PAUKE | Salome 01./04./ 08.03.23

HOLZTROMPETE, BASSKLARINETTE IN A | Tristan und Isolde 06./10./15.04.23

AIDA-TROMPETEN (FANFAREN) | Aida 18./21./24.05.23

VIOLA NR. 1, GUARNERI-BASS | 05./09./12.11.23 

KLAVIATURGLOCKENSPIEL, PAPAGENO-FLÖTE | 17./19./21.12.23

Ist das wirklich „Staatsoper“, was da aus der Muffathalle an der Isar tönt, könnte sich manch einer gefragt haben, der am 20. Januar abends dort…

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Ist das wirklich „Staatsoper“, was da aus der Muffathalle an der Isar tönt, könnte sich manch einer gefragt haben, der am 20. Januar abends dort vorbeispaziert ist.

Die Klänge erinnerten eher an heiße Rhythmen aus fernen Ländern als an hehre Musik aus der Maximilianstraße. Doch es war schon richtig: Claudio Estay, Thomas März, Maxime Pidoux, Pieter Roijen und Carlos Vera Larrucea sind allesamt Schlagzeuger aus dem Bayerischen Staatsorchester. Und sie feierten zusammen mit ihrem Publikum das Erscheinen ihrer CD ORIGINAL GROOVES auf dem staatsopereigenen Label; seit Mai 2021 dokumentiert die Bayerische Staatsoper nämlich unter BAYERISCHE STAATSOPER RECORDINGS ihre Exzellenz, Vielseitigkeit und Tradition.

Die Freunde haben die CD der einzigartigen Schlagwerkformation großzügig gefördert und so waren wir stolz diese gelebte Lebensfreude in all Ihrer Virtuosität und Liebe zur Musik erleben zu dürfen.

Unterstützt wurden die Schlagwerker auf Ihrer weiten Reise von Bach über Mozart bis zu Piazzolla noch von Julia Pfister (Geige) sowie den Ensemblemitgliedern Juliana Zara und  Galeano Salas (Gesang).

Die CD kann ab sofort im Opernshop oder auf der Seite der Bayerischen Staatsoper erworben werden.