Nationaltheater

Rückblende

Die Freunde reisen nach Luzern

Diese Reise war mehr als beglückend für alle Mitfahrer. Vier Tage Sonnenschein am Vierwaldstätter See und dazu Konzerterlebnisse der Spitzenklasse. Vom 6. bis 9. September 2016 reisten 70 Freunde des Nationaltheaters zum Lucerne Festival. Auf dem Programm standen neben einem Konzert der Wiener Philharmoniker die Begleitung "unseres" Orchesters mit seinem GMD Kirill Petrenko. Das Bayerische Staatsorchester spielte dabei im KKL neben der Ouvertüre zu "Die Meistersinger von Nürnberg" auch die Symphonia Domestica sowie die Vier letzten Lieder von Richard Strauss mit der wunderbaren Diana Damrau. Bei einer abendlichen Raddampferfahrt konnten sich unsere Mitglieder zusammen mit den Orchestermusikern bei einem festlichen Dinner austauschen. Eine großartige Reise die den Verein zu neuen Ideen ermunterte.

"...und ehret ihre Kunst!"

Maestro Zubin Mehta wurde im Rahmen eines festlichen Empfanges am  19. Februar 2016 mit der Meistersinger-Medaille der Bayerischen Staatsoper ausgezeichnet.

Die Medaille aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg wurde von den Freunden des Nationaltheaters 1999 gestiftet und wird von der Intendanz der Bayerischen Staatsoper in Erinnerung an die Uraufführung von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg im Jahr 1868 am Hof- und Nationaltheater München für herausragende künstlerische Leistungen verliehen. 

Maestro Zubin Mehta ist nun der siebte Träger, nach Hans Hotter, Inge Borkh, Astrid Varnay, Dietrich Fischer-Dieskau, Hertha Töpper und Edita Gruberova. 

Jahreskonzert 2015 für die Mitglieder der Freunde des Nationaltheaters

45. Wiedersehenstreffen ehemaliger Mitglieder der Bayerischen Staatsoper

Festakt "50 Jahre Wiederaufbau Nationaltheater"

Am Sonntag, 17. November 2013 um 11 Uhr war der Moment gekommen, wo wieder - fast genau wie 1963 - ein feierlicher festakt im Nationaltheater stattfand. Staatsintendant Nikolaus Bachler begrüßte die rund 2.500 Gäste im Zuschauerraum und auf der Bühne. Vorab hatte Maestro Kirill Petrenko, "frischgebackener" Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, die Feier mit Mozarts Ouvertüre zu "Don Giovanni" eingeleitet. 

Kurzweilige Ansprachen mit Sinn für die Entwicklungsgeschichte und die Hintergründe für den Wiederaufbau des Hauses hielten der frisch gekürte Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle und die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm.

Einen ersten musikalischen Höhepunkt gab es mit der schwedischen Sopranistin Nina Stemme, die Richard Strauss' Da geht er hin, der aufgeblasne, schlechte Kerl aus "Rosenkavalier" sang sowie mit dem Münchner Tenor Jonas Kaufmann, der mit Winterstürme wichen dem Wonnemond aus "Walküre" von Richard Wagner begeisterte. Somit waren die drei Hausgötter des Nationaltheaters Mozart, Strauss und Wagner symbolträchtig vertreten. Die kurzweilige Festrede hielt der ungarische Philosoph Péter Esterhazy.

Unter den hochkarätigen Gästen befanden sich die mittlerweile 92-jährige Inge Borkh, welche 1963 die Färberin in Richard Strauss "Frau ohne Schatten" bei der Eröffnungspremiere des Nationaltheaters gesungen hatte sowie Kurt Moll, Gwyneth Jones, René Kollo, Matti Salminen, Robert Dean Smith und viele andere Sängerinnen und Sänger, die dem Haus verbunden sind.

Als kleine Reminiszenz an die Dankesgabe der "Freunde" anlässlich der Eröffnung vor fünfzig Jahren erhielten beim Hinausgehen alle Besucher eine Tasche mit einem sinnträchtigen Präsent - einem tönernen Bierkrug mit der Aufschrift der Bayerischen Staatsoper und einer Flasche "Operator" Bier, Radieserl und einem Kreuzerwecken. 

Fotos: Wilfried Hösl / Bayerische Staatsoper

Die "Neue" Porträtgalerie im Nationaltheater

Zuwachs für die historische Porträtgalerie des Nationaltheaters!

Die Porträtgalerie des Nationaltheaters ist ein Stück (Münchner) Operngeschichte und zeugt zugleich von dieser. Sie erinnert an herausragende, mit der Bayerischen Staatsoper verbundene Künstler. 1899 von Generalintendant Ernst von Possart mit rein privaten Mitteln gegründet, bildet diese Sammlung kontinuierlich Gesichter der Bühne, porträtiert durch Künstler der jeweiligen Zeit ab.

Zum Jubiläum "50 Jahre Wiedereröffnung des Nationaltheaters München" wurde die "Künstlerahnengalerie" durch 21 ausgewählte Sängerpersönlichkeiten der letzten fünf Jahrzehnte, die eng mit der Bayerischen Staatsoper verbunden sind oder waren, von ebenso vielen zeitgenössischen bildenden Künstlern porträtiert.

Die "Freunde des Nationaltheaters", welche seit 1963 das Patronat und die Betreuung dieser in der Opernwelt einmaligen Sammlung inne haben, waren an der insbesondere finanziellen Realisierung dieses Projektes mit 100.000 Euro maßgeblich beteiligt.

Die neuen Porträts von u.a. Julia Várady, Jonas Kaufmann, Kurt Moll, Waltraud Meier, Dietrich Fischer-Dieskau, Fritz Wunderlich oder Diana Damrau sind dauerhaft im Vorderhaus des Nationaltheaters ausgestellt und gehen dort einen reizvollen Dialog mit den historischen Gemälden ein.

Die Porträts sind ab sofort für alle Besucher des Hauses in den Umgängen im Parkett, Balkon und ersten Rang zu sehen.

Foto: Wilfried Hösl (Bayerische Staatsoper)

Die Freunde des Nationaltheaters sagen "Danke, Kent Nagano!"

Im Anschluss an die jährliche Konzertmatinee des Bayerischen Staatsorchesters für die Freunde des Nationaltheaters am 12. Mai 2013 wurde dem scheidenden Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, Kent Nagano, beim frenetischen Schlussapplaus zu Bruckners fünfter Symphonie, vor dem Publikum "Danke" gesagt. Dem Vorstand der Freunde des Nationaltheaters war es ein großes Bedürfnis, Kent Nagano in Anwesenheit und im Namen der Mitglieder des Vereins für sein großartiges Wirken als GMD an der Bayerischen Staatsoper zu danken. Der Vorsitzende des Vorstandes, Prof. Dr. Berthold Eichwald, betonte in seiner kurzen Ansprache insbesondere "die gute, ehrliche Freundschaft und Unterstützung bei der Gestaltung des Carlos-Kleiber-Preises und der letzten, erfolgreichen, Spendenaktion zu Gunsten eines neuen Konzertfügels".

Als Andenken an die "Freunde" überreichte er Maestro Nagano eine originale Postkarte - mit Notenzitat und Unterschrift - von Richard Strauss an Hans Knapperstbusch.

Das Publikum bekräftige den Dank an den Maestro mit anhaltenden Applaus.

44. Wiedersehenstreffen ehemaliger Mitglieder der Bayerischen Staatsoper

Das Jahr 2013 begann für die "Freunde des Nationaltheaters" am 20. Januar mit einer dem Verein sehr ans Herz gewachsenen Veranstaltung: Das 44. Wiedersehenstreffen mit ehemaligen Mitgliedern des Ensembles der Bayerischen Staatsoper.

Zu Beginn stand die grandiose Aufführung der Oper "Lucrezia Borgia" von Gaetano Donizetti mit Edita Gruberova in der Hauptrolle.

Im Anschluss an diese umjubelte Aufführung fand für die ehemaligen Mitglieder des Ensembles der Bayerischen Staatsoper im festlich eingedeckten Königssaal des Nationaltheaters ein Abendessen statt, zu welchem auch die Künstler des Abends geladen waren. Unter den Gästen befanden sich Publikumslieblinge wie Gertrud Freedmann, Reri Grist, Ingeborg Hallstein, Ortrun Wenkel, Claes H. Ahnsjö, Heinrich Bender, Heino Hallhuber und Norbert Orth. Der Vorsitzende der "Freunde", Professor Dr. Berthold Eichwald und Staatsintendant Nikolaus Bachler konnten so über dreißig unvergessene Kammersängerinnen und Kammersänger, Solotänzerinnen und Solotänzer begrüßen.

Ein Glanzlicht des "Familientreffens" im Königssaal der Staatsoper war sicherlich die Verleihung der Meistersinger Medaille an Edita Gruberova. Diese Auszeichung wurde von den Freunden des Nationaltheaters gestiftet und wird in unregelmäßigen Abständen von der Bayerischen Staatsoper für herausragende künstlerische Leistungen verliehen. Die Laudatio hielt der Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch:"Sie ist ein einzigartiges Aushängeschild der Bayerischen Staatsoper und des Münchner Kulturlebens." 

Blick hinter die Kulissen - Don Pasquale

Am Samstag, den 20. Oktober 2012, war es mal wieder so weit: 200 Mitglieder der Freunde des Nationaltheaters konnten einen "Blick hinter die Kulissen" werfen. Das Staatstheater am Gärtnerplatz lud zum Besuch der Hauptprobe zur Neuinszenierung der Oper "Don Pasquale" von Gaetano Donizetti in das prachtvolle Cuviliéstheater der Münchern Residenz.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Freunde, Prof. Dr. Berthold Eichwald, führte uns der designierte Chefdramaturg Michael Otto launisch in die Opernwelt von Donizetti und sein Werk "Don Pasquale" ein.

Bei der anschliessenden Hauptprobe hatten wir die Freude, den neuen Chefdirigenten des Gärtnerplatztheaters, Marco Comin am Pult des Orchesters zu erleben. Die Inszenierung stammt von Frau Kammersängerin Brigitte Fassbaender, welche hiermit ihr München Debüt als Regisseurin gibt.

Der anschliessende Empfang im Comiteehof der Residenz bot den "Freunden" Gelegenheit, sich mit den Künstlern, dem Staatsintendanten Josef E. Köpplinger, dem Maestro Marco Comin sowie natürlich Frau Prof. Brigitte Fassbaender zu unterhalten.

43. Wiedersehenstreffen ehemaliger Mitglieder der Bayerischen Staatsoper

Das Jahr 2012 begann für die "Freunde des Nationaltheaters" am 25. Februar mit einer besonders liebenswürdigen Veranstaltung: Das 43. Wiedersehenstreffen mit ehemaligen Mitgliedern des Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Im festlich eingedeckten Königssaal des Nationaltheaters konnten der Vorsitzende der "Freunde", Professor Berthold Eichwald und der Direktor des Opernstudios, Herr Henning Ruhe in Vertretung für Herrn Staatsintendant Nikolaus Bachler über dreißig unvergessene Kammersängerinnen und Kammersänger, Solotänzerinnen und Solotänzer zu einem gemeinsamen Mittagessen begrüßen.

Unter den Gästen befanden sich Publikumslieblinge wie Felicitas Weathers, Colette Lorand und Heinrich Bender sowie die Jubilare mit besonderen Geburtstagen Ingeborg Hallstein und Friedrich Lenz. Ein Glanzlicht des "Familientreffens" in der Staatsoper waren die Darbietungen der jungen Nachwuchskünstler des Opernstudios, die viel Beifall von den erfahrenen "Vorgängern" erhielten. Am Abend besuchten die Gäste gemeinsam mit den "Freunden des Nationaltheaters" die Oper "Madama Butterfly" von Puccini und erfüllten in der Pause Autogrammwünsche ihrer Verehrer.

Foto: Johann Schwepfinger

Verleihung des Carlos Kleiber Preises 2011

Am 4. November wurde erstmals der Carlos Kleiber-Preis verliehen. Dieser im Jahr 2010 zum 80. Geburtstag des großen Dirigenten   von den „Freunden des Nationaltheaters e.V.“ gestiftete Preis soll junge Dirigenten und Korrepetitoren ehren, die sich an den Münchner Wirkungsstätten Carlos Kleibers besonders hervorgetan haben. Der erste Preisträger ist der Grieche Constantinos Carydis, der am 31. Oktober mit seiner Interpretation von Offenbachs Les Contes d’Hoffmann zum ersten Mal eine Premiere an der Bayerischen Staatsoper dirigiert hat.

„Constantinos Carydis ist eines der herausragenden Talente seiner Generation. Er spürt mit großer Sensibilität und Emotion dem Geist des Komponisten nach und interpretiert ihn mutig für die Gegenwart“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler über den Preisträger.

Carlos Kleiber wird von seinem Münchner Publikum nach wie vor verehrt. Als bürgerschaftliche Mäzenatenvereinigung haben die "Freunde des Nationaltheaters e.V." deshalb den 80. Geburtstag von Carlos Kleiber am 3. Juli 2010 zum Anlass genommen, in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper den Carlos Kleiber-Preis für junge Dirigenten und Korrepetitoren zu stiften. Mit dieser Auszeichnung soll ein wiederkehrender Anlass zum Gedenken an Carlos Kleiber geschaffen werden. Der Preis soll darüber hinaus jungen außerordentlich begabten Dirigenten und Korrepetitoren mit starker persönlicher Ausstrahlung Ansporn, Auszeichnung und Verpflichtung in Hinblick auf ihr Talent und ihr hervorragendes fachliches Können sein.

Der Preis ist mit EUR 10.000 dotiert und wird ab 2011 alle zwei Jahre verliehen. Die Kandidaten werden von Mitgliedern der Jury vorgeschlagen, die aus Staatsintendant Nikolaus Bachler, GMD Kent Nagano, dem Chefdirigenten des BR Symphonieorchesters Mariss Jansons und Holger Schinköthe, Orchestervorstand des Bayerischern Staatsorchesters, besteht. Die Jury wird ergänzt durch ein nicht stimmberechtigtes Ehrenkomitee. Dieses setzt sich aus einem Mitglied des Vorstandes der „Freunde der Nationaltheaters“ und einem Mitglied der Familie Kleiber zusammen. Das Ehrenkomitee beteiligt sich an der Beratung bei der Auswahl der Kandidaten. Voraussetzung für den Vorschlag eines Künstlers ist die aktuelle oder frühere Tätigkeit an einer Münchner Kulturinstitution, an welcher Carlos Kleiber gewirkt hat (Bayerische Staatsoper, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Staatstheater am Gärtnerplatz).

Constantinos Carydis, in Athen geboren, studierte am dortigen Konservatorium Musiktheorie und Klavier, anschließend Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München. Erste Engagements führten ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München und an die Staatsoper Stuttgart. Darüber hinaus dirigierte er u.a. am Royal Opera House Covent Garden, London, an der Komischen Oper Berlin, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Opéra de Lyon, der Frankfurter Oper sowie an den Staatsopern von Wien, Berlin und Athen. Konzertverpflichtungen führten ihn u.a. zu den Münchner Philharmonikern, dem DSO Berlin, dem Mahler Chamber Orchestra, dem RSO Stuttgart und Wien, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino und zum Münchner Kammerorchester.

"100 Freunde reisen nach Wien"

Nabucco in der Staatsoper, Wien

Unter dem Motto "100 Freunde reisen nach Wien" unternahmen die "Freunde des Nationaltheaters" vom 5. bis 8. Mai 2011 die zweite Exkursion in ihrer 60 jährigen Geschichte. Das exklusive Kulturprogramm mit der Oper "Nabucco" in der Wiener Staatsoper, drei Klavierkonzerten von Luwig van Beethoven mit Rudolf Buchbinder und den Wiener Philharmonikern im Goldenen Saal des Musikvereins, einem privaten Orgelkonzert auf der historischen Festorgel in Klosterneuburg und natürlich das sommerliche Wetter sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Gemeinsam verbrachte Zeiten beim "Heurigen" in Neustift am Walde, dem Ausflug nach Klosterneuburg und der "Gustav Mahler"-Führung durch Wien boten viel Gelegenheit zu Gesprächen und zum besseren Kennenlernen. Auch diese Fahrt nach Wien zeigte wieder einmal, dass Reisen nicht nur bildet sondern auch Freundschaften vertieft bzw. entstehen lässt.

Mit dem Wunsch auf eine Fortsetzung verabschiedeten sich viele Teilnehmer.

Ein neuer Flügel

Kent Nagano am Flügel

Die Bayerische Staatsoper lud die fördernden Mitglieder der "Freunde des Nationaltheaters" am 7. Februar 2011 zur Generalprobe zum 4. Akademiekonzert der Musikalischen Akademie ins Nationaltheater ein.

Hintergrund für diese Einladung war ein Geschenk der „Freunde“ anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Musikalischen Akademie und des Jubiläums 60 Jahre „Freunde des Nationaltheaters“.

Bei dem Geschenk handelt es sich um einen neuen Steinway D Konzertflügel.

Die Anschaffungssumme von 120.000 Euro konnte durch eine Spendenaktion unter den fördernden Mitgliedern gesammelt werden. Anreiz waren u.a. der Besuch dieser Generalprobe, sowie für die 50 größten Spender eine handsignierte „ausgediente“ Klaviertaste mit Widmung durch den Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, Herrn Kent Nagano. Die Spender der 5 größten Beträge sind eingeladen zu einem exklusiven Klaviernachmittag mit der Familie Nagano

42. Wiedersehenstreffen ehemaliger Mitglieder der Bayerischen Staatsoper

Treffen der Freunde 2010

Am 24. Oktober 2010 fand im Nationaltheater wieder eine besonders traditionsreiche Veranstaltung der "Freunde des Nationaltheaters" statt:

Das 42. Wiedersehenstreffen mit ehemaligen Mitgliedern des Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Im festlich eingedeckten Königssaal des Nationaltheaters konnten der Vorsitzende der "Freunde", Professor Berthold Eichwald und Staatsintendant Nikolaus Bachler über dreißig unvergessene Kammersängerinnen und Kammersänger, Solotänzerinnen und Solotänzer zu einem gemeinsamen Mittagessen begrüßen.

Unter den Gästen befanden sich Publikumslieblinge wie Daphne Evangelatos, Ingeborg Hallstein, Hildegard Hillebrecht, Hertha Töpper, Colette Lorand, Antonia Fahberg, Franz Crass, Inge Bertl, Heino Hallhuber und Paul Wünsch sowie die Jubilare mit besonderen Geburtstagen, Elisabeth Drost-Mayon, Helena Jungwirth und Wilma Lipp.

Ein Glanzlicht des "Familientreffens" in der Staatsoper waren die Darbietungen der jungen Nachwuchskünstler des Opernstudios, die viel Beifall von den erfahrenen "Vorgängern" erhielten. Am Abend besuchten die Gäste gemeinsam mit den "Freunden des Nationaltheaters" die Oper "La traviata" von Giuseppe Verdi mit der Sopranistin Anja Harteros und erfüllten in der Pause Autogrammwünsche ihrer Verehrer.

 

Die „Freunde des Nationaltheaters“ loben in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper den Carlos Kleiber Preis aus

Carlos Kleiber

Die Bayerische Staatsoper und die "Freunde des Nationaltheaters" freuen sich, anlässlich des  80. Geburtstags von Carlos Kleiber am 3. Juli die Stiftung des Carlos Kleiber Preises bekannt geben zu können. Mit dieser Auszeichnung soll dem Ausnahmedirigenten gedacht werden, der vor allem mit seinen Dirigaten des "Rosenkavaliers" und der "Fledermaus" München zahlreiche Sternstunden bescherte.

Der Preis soll darüber hinaus jungen außerordentlich begabten Dirigenten und Korrepetitoren Ansporn, Auszeichnung und Verpflichtung in Hinblick auf ihr Talent und ihr hervorragendes fachliches Können sein. Außerdem wird eine außergewöhnliche Ausstrahlung und Wertschätzung von der Bayerischen Staatsoper gewürdigt.

Der mit 10.000 € dotierte Preis wird erstmalig 2011 und dann im 2-Jahres Rhythmus vergeben. Neben dem Preisgeld ist mit seiner Verleihung auch die Einladung zu einem einmaligen Gastdirigat an der Bayerischen Staatsoper verbunden. Die Bayerische Staatsoper dankt den "Freunden des Nationaltheaters" für die Anregung und Finanzierung dieser Auszeichnung.

Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch das „Carlos Kleiber Preis Komitee“, das sich aus der stimmberechtigten Jury (Staatsintendant und Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, ein Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters) und den übrigen, nicht stimmberechtigten Komitee-Mitgliedern (u.a. ein Vorstand der "Freunde des Nationaltheaters") zusammensetzt.

(Presseinformation der Bayerischen Staatsoper vom 1. Juli 2010)

Foto: Sabine Töpfer

41. Wiedersehenstreffen ehemaliger Mitglieder der Bayerischen Staatsoper

Wiedersehenstreffen im Opernstudio

Am 3. Oktober, dem "Tag der deutschen Einheit", waren viele ehemalige Mitglieder der Bayerischen Staatsoper wieder einmal an ihrer früheren Wirkungsstätte vereint. Anlass war das 41. Wiedersehenstreffen, das die "Freunde des Nationaltheaters" für sie ausgerichtet hatten.

Rund 40 Künstlerinnen und Künstler konnte Prof. Dr. Berthold Eichwald, der Vorsitzende der "Freunde", mittags im festlich eingedeckten Königssaal des Nationaltheaters willkommen heißen, wo die Gruppe "I Musicanti Bavaresi" für die Tafelmusik sorgte.

Eichwalds besonderer Gruß galt drei neuen "Ehemaligen", die erstmals mit von der Partie waren: Daphne Evangelatos, Marita Knobel und Claes H. Ahnsjö. Stürmischer Beifall begleitete die nachträglichen Geburtstagsglückwünsche des Vorsitzenden für Sari Barabas zum 95. im März und Hertha Töpper zum 85. im April. Namens der Staatsoper dankte Viktor Schoner, ihr künstlerischer Betriebsdirektor, den "Freunden".

Und er sprach allen aus dem Herzen, als er seine Freude darüber bekundete, dass mit dem Auftritt des Sänger-Nachwuchses aus dem Opernstudio bereits die Enkel-Generation ihre erfolgreichen Vorgänger ehrte.

Abends traf man sich dann zur Richard-Strauß-Oper "Ariadne auf Naxos" im ausverkauften Nationaltheater. Autogramm-Wünsche ihrer Fans erfüllten die Künstler diesmal erst nach der Vorstellung - die Pause ist in der Inszenierung gestrichen.

Doch der Schlussapplaus belegte eindeutig: Diese "Ariadne" wurde gleichwohl als pausenlos begeisternder Opernabend empfunden.

Ein halber Flügel ...

Bösendorfer- Konzertflügel

Das Staatstheater am Gärtnerplatz lud die fördernden Mitglieder der "Freunde des Nationaltheaters" am 8. Juli zu einem "Sommerlichen Abend" in das Theater. Hintergrund für diese Einladung war eine stattliche Zuwendung der "Freunde" für den Ankauf eines "halben" Bösendorfer- Konzertflügels, die andere Hälfte kam aus dem Haushalt des Theaters.

Der Abend begann mit einer Führung durchs Haus, Bühne, Probebühne, Malersaal, Schneiderei, Schusterwerkstatt usw. Der Blick hinter die Kulissen eines großen Hauses fasziniert immer wieder, der Neugierde der Theaterbesucher waren auch keine Grenzen gesetzt ...

Im großen Foyer des Gärtnerplatztheaters konnte Staatsintendant Dr. Ulrich Peters dann 120 "Freunde des Nationaltheaters und des Gärtnerplatztheaters" begrüßen und sich ganz herzlich für die Großzügigkeit und das Wohlwollen bedanken.

Vier Pianisten des Hauses präsentierten den neuen Flügel. Andreas Kowalewitz, Liviu Petcu, Anke Schwabe und Oleg Ptashnikov brachten Franz Schubert, Claude Debussy, Johannes Brahms und Frédéric Chopin zu Gehör. Begeisterung allenthalben, bei den Künstlern für die Qualität des Flügels, bei den "Freunden" für den Kunstgenuss und den wohlfeilen Flügel.

Der Tenor Dirk Lohr und und der Bass Johannes Wiedecke setzten dann noch ein weiteres Glanzlicht mit Schicksals-Walzer und Oldies – Ohrwürmer vom Feinsten. Und bei einem Glas Wein ließ es sich dann lange gut reden ...

Das Schlusswort gehörte dem "Freunde"-Vorsitzenden Prof. Dr. Berthold Eichwald mit einer Dankadresse an die Intendanz und die Künstler.

Eine E-Mail vom 9. Juli in die Geschäftsstelle der "Freunde":
"Herzlichen Dank für diesen großartigen Abend. Meine Frau und ich waren völlig begeistert über die musikalischen Höhepunkte, die Gastfreundschaft und die einzigartige Atmosphäre, die wir gestern Abend erlebt haben."

Dank der Stadt München an die "Freunde"

Oberbürgermeister Christian Ude bedankt sich im Namen der Landeshauptstadt München bei den  "Freunden des Nationaltheaters" für deren großzügiges Engagement

In den vergangenen Jahren wurden vier Grabmale bedeutender Münchner Persönlichkeiten auf dem Alten Südlichen Friedhof mit Mitteln der "Freunde des
Nationaltheaters" restauriert. Es sind dies die Gräber von Johann Baptist Trappentreu, Friedrich Bürklein, Leo von Klenze und Ernst von Possart.

Bei einem Rundgang am 7. Mai 2009 bedankte sich Oberbürgermeister Christian Ude im Namen der Landeshauptstadt München bei den  "Freunden des Nationaltheaters" für deren großzügiges Engagement.

Aus der Rede von Oberbürgermeister Christian Ude:

"Es freut mich ganz besonders, dass vier Grabmale bedeutender Münchner Persönlichkeiten in frisch restauriertem Glanz erstrahlen und der Bestand dieser Denkmäler nun für die Zukunft gesichert ist.

Im Alten Südfriedhof wurden in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, das Gesamtensemble als kunst- und kulturhistorisch bedeutende Anlage für die Nachwelt zu erhalten und das Erscheinungsbild Schritt für Schritt zu verbessern. Die Stadt hat ihren Beitrag dazu geleistet. Allein für die Standsicherheit der Steine hat die Stadt 1,8 Mio EUR zur Verfügung gestellt.

Doch auch eine Stadt wie München kann nicht alle notwendigen und wünschenswerten Maßnahmen alleine schultern.  … Die Stadt braucht die Hilfe und das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger, ihrer Unternehmen, Organisationen und Vereine, wie dem Verein "Freunde des Nationaltheaters", der sich für das Kunst- und Kulturleben der Stadt im weitesten Sinn stark macht. Ich finde es sehr erfreulich, dass sich die "Freunde des Nationaltheaters" gerade für diesen Friedhof so sehr einsetzen. Der Verein bringt damit zum Ausdruck, dass auch Friedhöfe wichtige Bestandteile der Münchner Stadtgesellschaft und des kulturellen Lebens sind. ..."

Jahreskonzert für die "Freunde"

Die polnische Pianistin Ewa Kupiek

Im Zeichen des musikalischen Aufbruchs auf dem Weg ins 20. Jahrhundert stand am 19. April die Konzertmatinee, zu der die "Freunde" alljährlich ins Nationaltheater einladen. Unter der Leitung von Kirill Petrenko begeisterte das Bayerische Staatsorchester mit Werken von Richard Strauss, Leos Janácek und Alexander Nikolajewitsch Skrjabin. Am Flügel brillierte die polnische Pianistin Ewa Kupiek.

Traditionsgemäß nutzte Professor Dr. Berthold Eichwald, der Vorsitzende der Bürgervereinigung, den Vormittag auch zu einem Bericht über deren Aktivitäten. Als Schwerpunkt nannte er dabei die Förderung des Nachwuchses auf und vor der Bühne: Durch Veranstaltungen, die jungen Künstlern von Konzertakademie und Opernstudio ein Podium bieten. Durch Konzertreihen und Erlebnistage, speziell für die Jugend. Durch Auftragswerke, Studienplatz- und Instrumentenfinanzierung. Und durch Unterstützung des sogenannten "Probespieltrainings", das neuerdings im Schloss Fürstenried künftigen Orchestermusikern geboten wird.

Besonders herzlicher Applaus galt einem Ehrengast: der Kammersängerin Hertha Töpper, die an diesem Sonntag ihren 85. Geburtstag feierte. Dr. Roland Schwab, Geschäftsführender Direktor der Staatsoper, überreichte dem internationalen Star, der "sein" Münchner Publikum von 1951 bis 1980 in mehr als 60 Partien beeindruckte, die von den "Freunden des Nationaltheaters" gestiftete Meistersinger-Medaille der Bayerischen Staatsoper.

40. Wiedersehenstreffen ehemaliger Mitglieder der Bayerischen Staatsoper

Das 40. Wiedersehenstreffen mit ehemaligen Mitgliedern des Ensembles der Bayerischen Staatsoper.

am 10. Januar 2009 im Nationaltheater

Das Jahr 2009 begann für die "Freunde des Nationaltheaters" am 10. Januar mit einer besonders liebenswürdigen Veranstaltung: Das 40. Wiedersehenstreffen mit ehemaligen Mitgliedern des Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Im festlich eingedeckten Königssaal des Nationaltheaters konnten der Vorsitzende der "Freunde", Professor Berthold Eichwald und Staatsintendant Nikolaus Bachler über dreißig unvergessene Kammersängerinnen und Kammersänger, Solotänzerinnen und Solotänzer zu einem gemeinsamen Mittagessen begrüßen.

Unter den Gästen befanden sich Publikumslieblinge wie Ingeborg Hallstein, Hildegard Hillebrecht und Sari Barabas sowie die Jubilare mit besonderen Geburtstagen, Colette Lorand, Antonia Fahberg, Franz Crass, Inge Bertl, Heino Hallhuber und Paul Wünsch. Ein Glanzlicht des "Familientreffens" in der Staatsoper waren die Darbietungen der jungen Nachwuchskünstler des Opernstudios, die viel Beifall von den erfahrenen "Vorgängern" erhielten. Am Abend besuchten die Gäste gemeinsam mit den "Freunden des Nationaltheaters" die Oper "Carmen" von Bizet und erfüllten in der Pause Autogrammwünsche ihrer Verehrer.

Staatsintendant Nikolaus Bachler, Kammersängerin Ingeborg Hallstein, Kammersängerin Sari Barabas, Prof. Berthold Eichwald

Foto: Wilfried Hösl

"Wenn Freunde reisen ..."

Elbeflussfahrt im "Goldenen Oktober"

Unter dem Motto "150 Freunde reisen nach Dresden" unternahmen die "Freunde des Nationaltheaters" vom 10. bis 12. Oktober 2008 die erste Exkursion in ihrer 57 jährigen Geschichte. Das exklusive Kulturprogramm mit "Tannhäuser" in der Semperoper, Bachs "h-moll Messe" in der Frauenkirche, einem Privatkonzert auf Schloss Pillnitz und natürlich das prächtige Wetter sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Gemeinsam verbrachte Zeiten während des ersten Abendessens im "Italienischen Dörfchen" und der Elbeflussfahrt im "Goldenen Oktober" nach Pillnitz boten viel Gelegenheit zu Gesprächen und zum besseren Kennenlernen. Reisen bildet nicht nur, es vertieft auch Freundschaften.

"Wann bietet Ihr die nächste Reise an?"
Mit dieser Frage verabschiedeten sich viele Teilnehmer.

"Bessere Freunde haben wir nicht ..."

Professor Dr. Berthold Eichwald

Für die Spender zum Dank ein Festkonzert im Cuvilliés-Theater.

Erwartungsfroh und festlich gekleidet kamen die "Freunde des Nationaltheaters" am 17. Juli ins Cuvilliés-Theater. Ein Kammerkonzert-Abend der Bayerischen Staatsoper war dort ausschließlich ihren fördernden Mitgliedern vorbehalten. "Dass wir heute hier am neuen Leben des alten Hoftheaters teilhaben dürfen, verdanken wir Ihnen und allen edlen Spendern", sagte Professor Dr. Berthold Eichwald, Vorsitzender der Bürgervereinigung, in seinem Grußwort. Und man verdanke es der Bayerischen Staatsoper, die das Festkonzert ermöglicht habe. Kurz zurückblickend erinnerte Eichwald noch einmal an die Tage, in denen zugleich die "Freunde" und der damalige Finanzminister Kurt Faltlhauser die Initiative ergriffen, "dieses schöne Haus so schnell wie möglich wieder bespielbar zu machen."

Der erneuerte Glanz des Rokoko-Juwels und seines Foyers, in dem man jetzt unter einer gläsernen Dachkuppel wandelt, demonstriert, wie gut die 100.000 Euro angelegt sind, mit denen sich die "Freunde" an der Renovierung beteiligt haben. Darüber, dass auf Anregung ihres Hauses noch eine recht ansehnliche Summe zusätzlich für einen neuen Theaterprospekt (in noblem Silbergrau mit Fransen in Altgold) hinzugekommen ist, freute sich Dr. Ulrike Hessler, Direktoriumsmitglied der Staatsoper, ganz besonders. Der in den Opernwerkstätten unter der Leitung von Jürgen Rose hergestellte Prospekt ersetze derzeit sogar den Hauptvorhang, für den man erst noch einen passenden brandsicheren Stoff finden müsse. "Bessere Freunde als Sie haben wir nicht - und das schon seit den frühen Fünfziger Jahren", bedankte sich Frau Hessler beim Publikum dieses Abends.

Zur Augenweide der Ohrenschmaus, geboten vom Schumann-Quartett mit Barbara Burgdorf und Traudl Pauer (Violine), Stefan Finkentey (Viola) und Oliver Göske (Violoncello), sowie Nobuko Nishimura am Klavier. Auf dem Programm stand Mozarts Dissonanzen-Quartett, dessen Klavierquartett in G-Moll (KV 478) und Beethovens Streichquartett in D-Dur (Op. 18, Nr. 3). Am Ende lang anhaltender Applaus und Blumensträuße für die Künstler.

Franz Freisleder

Spendable Freunde

Bühnenvorhang im Cuvilliés-Theater

Franz Freisleder für die Süddeutsche Zeitung, 9. Juni 2008

Nach wie vor sind die mäzenatischen Akti-
vitäten der "Freunde des Nationaltheaters"
nicht auf das Haus am Max-Joseph-Platz
beschränkt. Über die verschiedenen Ge-
burtstagsgeschenke der Bürger-vereinigung
zum 850. Stadtjubiläum informierte ihr Vor-
sitzender, Professor Berthold Eichwald, gestern
bei der traditionellen Jahreskonzert-Matinee für
die fördernden Mitglieder in der Staatsoper.

Im Vordergrund stehe eine Sonderspende von 100.000 Euro als Beitrag zur Sanierung des Cuvilliés-Theaters. Zusätzlich spendieren die "Freunde" noch einen Bühnenvorhang, der im Opernbetrieb und bei Kammerkonzerten eingesetzt werden kann.

Ein weiteres Betätigungsfeld sei gegenwärtig der Alte Südliche Friedhof, wo der Verein für die Rettung von Grabmonumenten prominenter verstorbener Münchner sorge. Vor dem Verfall bewahrt werden konnten inzwischen die Grabstätten von Leo von Klenze, Friedrich Bürklein und Ernst von Possart. Soeben abgeschlossen: die Restaurierung des Grabes von Johann Baptist Trappentreu. Der Münchner Bierbrauer und Gastwirt habe sich Mitte des 19. Jahrhunderts als Wohltäter und Stifter weit über seine Heimatstadt hinaus einen Namen gemacht, sagte Eichwald - "und könnte deshalb ein Ahnherr der ’Freunde’ gewesen sein."

Für "die Jugend vor und auf der Bühne" bringe man ebenfalls erhebliche Mittel auf. Das Kinder- und Jugendprogramm der Staatsoper werde unterstützt. Man finanziere einen Studienplatz in der Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters. Dem Opernstudio schaffe man im Zusammenwirken mit der Staatsoper regelmäßig Auftrittsmöglichkeiten in der Allerheiligen Hofkirche sowie im Nymphenburger Hubertussaal. Und um den einzelnen Studiengängen der Bayerischen Theaterakademie "eine zeitgemäße Präsentation zu ermöglichen", etwa mit Großfotos und diversen Dekorationsobjekten, seien die "Freunde" auch bei der Neugestaltung des Eingangsfoyers im Prinzregententheater finanziell behilflich.

Bild oben:
Mit dem antiken Drama "Idomeneo" eröffnet die Staatsoper das Cuvillié Theater.

Foto: Wilfried Hösl

Förderer der Orchesterakademie

Die Freunde des Nationaltheaters unterstützen jährlich großzügig die Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters und bieten durch eigene Konzerte dem talentierten Musikernachwuchs ein Podium. So z.B. bei Konzerten im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg und in der Allerheiligen Hofkirche.

Säulen vor der Staatsoper München