Freunde des Nationaltheaters e.V.

Preise und Ehrungen

Carlos Kleiber Preis

Die Bayerische Staatsoper und die "Freunde des Nationaltheaters" haben, anlässlich des  80. Geburtstags von Carlos Kleiber am 3. Juli 2010, die Stiftung des Carlos Kleiber Preises ausgelobt. Mit dieser Auszeichnung soll dem Ausnahmedirigenten gedacht werden, der vor allem mit seinen Dirigaten des "Rosenkavaliers" und der "Fledermaus" München zahlreiche Sternstunden bescherte.

Der Preis soll darüber hinaus jungen außerordentlich begabten Dirigenten und Korrepetitoren Ansporn, Auszeichnung und Verpflichtung in Hinblick auf ihr Talent und ihr hervorragendes fachliches Können sein. Außerdem wird eine außergewöhnliche Ausstrahlung und Wertschätzung von der Bayerischen Staatsoper gewürdigt.

Der mit 10.000 € dotierte Preis wurde erstmalig 2011 vergeben und dann im 2-Jahres Rhythmus ausgelobt. Neben dem Preisgeld ist mit seiner Verleihung auch die Einladung zu einem einmaligen Gastdirigat an der Bayerischen Staatsoper verbunden.

Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch das „Carlos Kleiber Preis Komitee“, das sich aus der stimmberechtigten Jury (Staatsintendant und Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, ein Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters, der Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks) und den übrigen, nicht stimmberechtigten Komitee-Mitgliedern (u.a. ein Vorstand der "Freunde des Nationaltheaters") zusammensetzt.

Am 4. November 2011 wurde erstmals der Carlos Kleiber-Preis verliehen. Der erste Preisträger ist der Grieche Constantinos Carydis, der am 31. Oktober 2011 mit seiner Interpretation von Offenbachs Les Contes d’Hoffmann zum ersten Mal eine Premiere an der Bayerischen Staatsoper dirigiert hat.

„Constantinos Carydis ist eines der herausragenden Talente seiner Generation. Er spürt mit großer Sensibilität und Emotion dem Geist des Komponisten nach und interpretiert ihn mutig für die Gegenwart“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler über den Preisträger.

Constantinos Carydis, in Athen geboren, studierte am dortigen Konservatorium Musiktheorie und Klavier, anschließend Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München. Erste Engagements führten ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München und an die Staatsoper Stuttgart. Darüber hinaus dirigierte er u.a. am Royal Opera House Covent Garden, London, an der Komischen Oper Berlin, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Opéra de Lyon, der Frankfurter Oper sowie an den Staatsopern von Wien, Berlin und Athen. Konzertverpflichtungen führten ihn u.a. zu den Münchner Philharmonikern, dem DSO Berlin, dem Mahler Chamber Orchestra, dem RSO Stuttgart und Wien, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino und zum Münchner Kammerorchester.

ARD-Musikkwettbewerb - Sonderpreis Gesang/Oper

Schloss Nymphenburg, München

Die Freunde des Nationaltheaters vergeben im Rahmen des 61. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD erstmals einen Sonderpreis in Höhe von 2.000 Euro für eine herausragende Leistung im Fach Gesang/Oper.

Der Sonderpreis geht an die junge deutsche Sopranistin Sophia Christina Brommer, die beim 61. Internationalen Musiwettbewerb der ARD mit dem dritten Preis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.

Die im württembergischen Leonberg geborene Sopranistin studierte an der Hochschule für Musik und Theater München sowie ab 2003 an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Dort schloss sie 2007 ihre Ausbildung mit dem Diplom und der Auszeichnung zur Meisterklasse ab. Im Rahmen ihres Studiums sammelte sie erste Bühnenerfahrungen am Prinzregententheater München, u.a. als Arminda in Mozarts „Gärtnerin aus Liebe“, Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ sowie als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“.

Seit September 2007 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Augsburg, wo sie u.a. die Partien der Konstanze in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ und Pamina in Mozarts „Zauberflöte“, La Folie in Rameaus „Platée“ und Lucia in Donizettis „Lucia di Lammermoor“, Liù in Puccinis „Turandot“, Micaëla in Bizets „Carmen“, Lulu in der gleichnamigen Oper von Alban Berg und Violetta in Verdis „La traviata“ verkörperte.

 

Die Vergabe erfolgt im Rahmen der feierlichen Preisverleihungen am 21. September 2012 in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München.

Meistersinger Medaille der Bayerischen Staatsoper

Hubertus-Saal

"... und ehret ihre Kunst!"

Die Meistersinger-Medaille aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg wurde von den Freunden des Nationaltheaters gestiftet und wird von der Bayerischen Staatsoper in Erinnerung an die Uraufführung von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg im Jahr 1868 am Hof- und Nationaltheater in München für herausragende künstlerische Leistungen verliehen.

Mit der Meistersinger-Medaille ausgezeichnet wurden bisher:

1999 Kammersänger Hans Hotter

2001 Kammersängerin Inge Borkh

2003 Kammersängerin Astrid Varnay

2005 Kammersänger Dietrich Fischer-Dieskau

2009 Kammersängerin Hertha Töpper

2013 Kammersängerin Edita Gruberova

2016 Maestro Zubin Mehta

"Ein Platz für alle!"

Die Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes ist uns ein großes Anliegen. Eine Online-Petition hat große Resonanz gefunden und im Stadtrat hat sich eine breite, fraktionsübergreifende Basis gebildet, die diesen Umbau befürwortet. Wir unterstützen die Aktionen rund um den Platz und laden herzlich ein, diese zu besuchen. Aktuelle Termine finden Sie auf der Website der Bayerischen Staatsoper.

 

max joseph platz